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Studierende gegen Coca-Cola-Produkte

Asta begrüßt das Aus für Coca-Cola

Münster

„Ethisch folgerichtig“: Die Studierendenvertreter der Universität Münster plädieren für einen kompletten Verzicht auf Coca-Cola-Produkte in den Mensen.

wn

Bald nicht mehr in der Mensa am Aasee: Coca-Cola aus dem Zapfhahn.
Bald nicht mehr in der Mensa am Aasee: Coca-Cola aus dem Zapfhahn. Foto: -kb-

Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der Universität Münster begrüßt die Entscheidung des Studentenwerks, künftig zumindest in der Mensa am Aasee keine Coca-Cola-Produkte mehr anzubieten. „Diese Entscheidung zeigt deutlich, dass die Rahmenverträge, die bundesweit mit den Studierendenwerken geschlossen werden, keineswegs unauflöslich und in Stein gemeißelt sind“, heißt es in einer Mitteilung. Der AStA appelliert an das münsterische Studentenwerk, dem Beispiel anderer Studierendenwerke zu folgen und die Rahmenverträge vollständig zu kündigen. Dies sei „ethisch folgerichtig“.

Regionale, ökologische Alternativen

„Die Kriterien der Nachhaltigkeit sollten bei der Wahl von Coca-Cola-Ersatzprodukten oberste Priorität haben, sodass man nicht von einem Großkonzern zum nächsten wechselt, sondern kleinteilige, innovative, regionale oder ökologische Produzent_innen fördert“, erklärt Philipp Hülemeier, AStA-Referent für Ökologie und Tierschutz.

„Coca-Cola steht wie nur wenige andere Konzerne für eine Wirtschaftsweise auf dem Rücken ärmster Teile der Bevölkerung und auf Kosten der Umwelt.“ Besonders problematisch sei das Engagement in Indien, das fossile Wasserreserven angreife und nur scheinbar dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichtet sei.

Der AStA bietet dem Studentenwerk ein gemeinsames Gespräch zur Findung geeigneter Alternativen an, um auch dezidiert die studentische Perspektive einzubringen.

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