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Dehoga erarbeitet Konzept mit der Stadt

Auch Außengastronomie fit für den Winter machen

Münster

Die Gastronomie leidet ganz erheblich unter Abstands- und Hygieneregeln in der Corona-Krise, zumal nur ein Bruchteil des gewohnten Umsatzes generiert werden kann. 50 Gastronomen und Hoteliers haben sich nun mit Vertretern der Stadtverwaltung getroffen, um verschiedene Fragestellung bezüglich Ideen und Regelungen für die kalte Jahreszeit zu erörtern.

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Das gute Wetter hat hat bislang die Außengastronomie beflügelt. Jetzt werden neue Konzepte für die Wintersaison gesucht. Foto: Matthias Ahlke

Dabei ging es um Fragen, die die Außengastronomie betreffen und auch um Fragen, wie in den Lokalen den Gästen ein sicheres Gefühl des Aufenthaltes ermöglicht werden kann, heißt es in einer Pressemitteilung des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga.

Wunsch von Gastronomie

Bei dem Thema „Außengastronomie“ haben die Gastronomen und Hoteliers den Wunsch an die Stadt herangetragen, die im Sommer geltenden Regelungen, wie Ausweitung der Flächen für die außengastronomische Nutzung und den Verzicht auf die Gebühren für die Sondernutzung der öffentlichen Flächen für die Außengastronomie, in den Wintermonaten und möglichst auch im nächsten Jahr gelten zu lassen, heißt es.

Des weiteren seien erste Ideen zur Nutzung unter anderem von Windfangelementen, Heizstrahlern und Heizpilzen diskutiert worden.

Um ein wenig mehr Sicherheit in den Räumen zu schaffen, wurde überlegt, in wieweit mit baulichen Maßnahmen wie Plexiglasabtrennungen oder aber mit CO²-Wächtern und Luftreinigungsgeräten Verbesserungen möglich wären.

Jetzt soll eine Arbeitsgruppe „Fit in den Winter“ einberufen werden, die unterschiedliche Maßnahmen und Möglichkeiten in einem Gesamtpaket zusammenstellt, um es dann der Politik und Verwaltung vorzustellen.

Auszeichnung als "Wohlfühlbetrieb"?

Diskutiert worden sei auch, ob es speziell für Münster eine Art Auszeichnung als „Wohlfühlbetrieb“ geben könnte.

Da die Gastronomen mit dem Rücken zur Wand stünden, sei es wichtig, dass jetzt schnell und unbürokratisch Ideen entwickelt und umgesetzt werden. So soll sich bereits in der kommenden Woche die Arbeitsgruppe zusammenfinden.

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