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Erste Mieter im York-Quartier sind eingezogen

Aufbruchstimmung im Neubaugebiet

Münster-Gremmendorf

Das York-Quartier auf dem ehemaligen Kasernengelände in Gremmendorf ist das größte Neubaugebiet, das die Wohn- und Stadtbau je geplant und errichtet hat. Jetzt sind die ersten Mieter eingezogen – und pflegen schon intensive Nachbarschaft.

Der Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau, Stefan Wismann, begrüßte am Mittwoch die ersten Mieterinnen und Mieter im York-Quartier. Foto: Oliver Werner

Die Massins, Mutter, Vater und drei kleine Kinder, gehören zu den Pionieren im York-Quartier. Mitte August sind sie eingezogen in ihre 112 Quadratmeter große Fünf-Zimmer-Wohnung direkt über der neuen Kita St. Hilda. Jetzt klettern die kleinen Söhne auf einen Stapel Pflastersteine am Rand des Sussexweges, das Quartier verströmt vorerst Baustellencharakter.

Ihre Eltern sind am Mittwoch der Einladung der Wohn- und Stadtbau für die ersten Mieter im York-Quartier gefolgt, sie lernen neben neuen Nachbarn von der Wohn- und Stadtbau den Quartiersmanager Vincent Heidrich, den Chef Stefan Wismann und den Prokuristen Sebastian Albers kennen, außerdem noch den Bezirksbürgermeister Peter Bensmann.

Eintrittskarte für öffentlich geförderten Wohnraum

Vater Julian Massin, Baby Hedi auf dem Bauch schaukelnd, staunt immer noch selbst über so viel Glück bei der Suche nach einer größren Wohnung in Münster. Eher zufällig stellten die Massins fest, dass sie mit ihrem gar nicht so kleinen Einkommen Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein B haben – Eintrittskarte für öffentlich geförderten Wohnraum, für 7,60 pro Quadratmeter.

Chiara Memmler, Noemi Bolten und Lisa Kolde zahlen nur 6,80 für jeden der jeweils 25 Quadratmeter ihrer Appartements, die sie gerade bezogen haben. Sie wohnen im Studierenden-Haus mit 72 Ein-Zimmer-Wohnungen und sind von ihrer neuen Bleibe vollkommen begeistert. Mit den Nachbarinnen und Nachbarn haben sich die jungen Frauen, die jetzt an der Uni ihr Studium aufnehmen, schon vernetzt: „Wir unternehmen ganz viel zusammen“, erzählen sie – Aufbruchstimmung im Neubaugebiet.

Quartiersmanager will für harmonische Nachbarschaft sorgen

Damit hier eine harmonische Nachbarschaft entsteht, ist Vincent Heidrich am Sussexweg 1 in seinem Quartiersbüro ansprechbar – gleich für Donnerstag hat er ein Treffen für Bewohner organisiert, die ehrenamtlich tätig werden wollen.

Er wird es sukzessive mit immer mehr Nachbarn zu tun haben: Rund 750 Wohneinheiten umfasst das ganze Quartier, etwa 100 sollen noch bis Ende des Jahres auf den Markt kommen, kündigt Stefan Wismann an.

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