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Brillux setzt auf Lastenräder

Aufsatteln für den schnellen Service

Münster

Nicht nur aus Umwelt-, sondern vor allem aus Zeitgründen setzt der Farbenhersteller Brillux in Münster und an anderen Standorten auf Lastenräder für den Lieferservice in der City.

wn

Bis zu 250 Kilogramm kann dieses Lastenrad transportieren. Foto: Rieke Tombült

Das hohe Verkehrsaufkommen in Münster belastet nicht nur die Umwelt, sondern stresst auch Autofahrer. Ein Problem, das auch den Lacke- und Farbenhersteller Brillux trifft. Wenn die Logistik ihre Lastkraftwagen zu Kunden in die Innenstadt schickt, dauert die Ausführung solcher Aufträge auch bei nur kurzen Strecken mitunter lange.

Im Rahmen der Innovationstage des Unternehmens wurde daher im September des vergangenen Jahres die Idee geboren, elektromotorisierte Lastenräder einzusetzen.

Positive Resonanz

Auf Worte folgten Taten, und es dauerte kein halbes Jahr, da fuhr Mitarbeiter Jürgen Kuhlmann im Februar die ersten Bestellungen mit dem Rad im Umkreis von zehn Kilometern aus. Bis zu 250 Kilogramm kann das Rad im Anhänger befördern und wird dabei von einem Motor unterstützt, der etwa 70 Kilometer durchhält.

Die Erfahrungen und Resonanz der Kunden seien bisher durchweg positiv. „Wir hätten fast einmal einen Auftrag nicht ausführen können, das Rad hat es doch noch möglich gemacht“, benennt Florian Hölker, Verantwortlicher des Projekts, die Vorteile.

Errungenschaften teilen

Brillux war es wichtig, die neueste Errungenschaft mit den Standorten in anderen Großstädten zu teilen. Vertreter aus Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Mannheim, Nürnberg und Wien machten sich am Donnerstag auf den Weg nach Münster, um sich davon zu überzeugen. Florian Hölker wies in einer Vorstellung vorab auf den genauen Umgang und die Entwicklung hin. Ihm folgte Christoph Becker von der Verkehrswacht Münster, der ein Sicherheitstraining veranlasste.

In der darauffolgenden Praxisphase kam es zu ersten Fahrübungen. Anschließend wagten sich die Mitarbeiter in den normalen Straßenverkehr. Mit neuen Erfahrungen und einem Lastenfahrrad kehren die Niederlassungsvertreter nun an ihre jeweiligen Unternehmensstandorte zurück.

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