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Satirischer Jahresausblick für 2023

Aus Münster viel Gutes

Münster

Das Krisenjahr 2022 ist zum Vergessen – es kann nur besser werden, wie der Blick in die Glaskugel zeigt. Eine satirische Jahresvorschau in zwölf Akten.

Von Karin Völker

Wie wird Münsters Jahr 2023? Ein Blick in die Glaskugel gibt die (nicht ganz ernst gemeinten) Antworten.  Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken

Bei einer Tiefenbohrung für eine Erdwärmepumpe im Oxford-Quartier stößt der Bohrer in 876 Meter Tiefe auf eine Gasblase. Kein Bläschen, wie sich zeigt: Hier liegt ein gigantisches Gasfeld, groß wie im sibirischen Urengoi. Stadtwerke-Chef Sebastian Jurczyk wittert nicht nur das Ende der Mangelwirtschaft im betriebseigenen Gas- und Dampfkraftwerk im Hafen, sondern das ganz große Geschäft für den städtischen Energieversorger. Wirtschaftsminister Robert Habeck sieht das Ende der Gasmangellage für ganz Deutschland und eilt nach Gievenbeck. Dort angekommen, bereiten ihm die grünen Parteifreunde aus der Ratsfraktion großen Verdruss: „Finger weg von fossilen Energien“, wettern sie und versagen die Förderung von dem Grundstück, das die Stadt ausgerechnet vom Bund übernommen hat.

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