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Landgericht rüstet Eingangsbereich auf

Aus Sicherheitsgründen Zutritt nur einzeln

Münster

Die Bauarbeiten im Eingangsbereich des Landgerichts Münster sind weitgehend abgeschlossen. Mehr Sicherheit ist das Ziel. Schließlich betreten mehrere Hundert Besucher am Tag das Gebäude.

Von Dirk Anger

Marcus Camps (l.) und Torsten Hesse von der Wachtmeisterei kontrollieren die neue Eingangssituation am Landgericht. Foto: Dirk Anger

Die Justiz in Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen Jahren die Sicherheit an den Gerichten im Land verstärkt in den Blick genommen. Am Landgericht in Münster ist in diesem Frühjahr die Sicherheitsschleuse technisch aufgerüstet worden. Ein sechsstelliger Betrag wurde dafür investiert. Die letzten kleineren Arbeiten stehen noch aus.

Eine neue Vereinzelungsanlage sorgt, wie deren Name schon sagt, dafür, dass Besucher des Gerichts nun nur noch einzeln das Gebäude betreten können. Diese Möglichkeit habe es vorher nicht gegeben, heißt es. Anschließend werden in der Schleuse Taschen durchleuchtet und die Besucher mittels Metalldetektor auf mögliche Waffen oder unerlaubte Gegenstände am Körper untersucht.

Gläserner Zylinder mit Gegensprechanlage

Jeweils nur eine Person kann sich auf den grünen Punkt am Boden der neuen Einlassanlage stellen, ehe sich hinter ihr die Tür schließt. Dann befindet man sich kurzzeitig in einem gläsernen Zylinder, bis sich das vordere Halbrund öffnet und den Eintritt in die Sicherheitsschleuse ermöglicht. „Nachträglich wurde noch eine Gegensprechanlage eingebaut“, berichtete die mit Bauangelegenheiten betrauten Justizoberinspektorin Eva Kintrup. Auch die Drehtüren am Ein- und Ausgang wurden ausgetauscht.

Mehrere Hundert Menschen passieren Tag für Tag die Sicherheitsschleuse an der Pforte. Der Zutritt zum Landgericht soll sich durch die neue Anlage jedoch nicht verzögern, heißt es am Stadtgraben. Wegen des coronabedingt erforderlichen Abstands seien die Schlangen am Morgen aber länger geworden.

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