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Mauerreste, Tierknochen und Keramik entdeckt

Ausgrabungen am Krummen Timpen: Funde aus 1000 Jahren

Münster

Bei archäologischen Ausgrabungen am Krummen Timpen haben Münsters Stadtarchäologen nicht nur zahlreiche Mauerreste, sondern auch spannende Einzelfunde aus den letzten 1000 Jahren entdeckt.

Von Martin Kalitschke

Grabungsleiter Dr. Johannes Müller-Kissing auf der Ausgrabungsfläche am Krummen Timpen Foto: Martin Kalitschke

Am Krummen Timpen haben Münsters Stadtarchäologen Spuren menschlicher Besiedlung aus den vergangenen 1000 Jahren entdeckt. Zwischen Wilmergasse und Universitätsstraße, gegenüber vom Juridicum, legten sie unter anderem Mauern von bis zu zehn Meter breiten, zweigeschossigen Wohnhäusern frei, die dort spätestens im 17. Jahrhundert wohl für die damalige Mittelschicht errichtet wurden. Keramikreste, die in den Hinterhöfen dieser Häuser entdeckt wurden, stammen vermutlich sogar aus dem zehnten oder elften Jahrhundert, so Grabungsleiter Dr. Johannes Müller-Kissing – also aus der Frühzeit der münsterischen Stadtgeschichte.

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