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Münsteranerin bei „Miss 50plus Germany“

Aysun Aydemir verpasst Sieg bei Schönheitswettbewerb

Münster

Kein Krönchen: Die Münsteranerin Aysun Aydemir hat den Sieg beim Finale zur „Miss 50plus Germany“ verpasst. Und doch war es ein Gewinn.

Von Pjer Biederstädt

Aysun Aydemir Foto: privat

Zum Titel beim Finale zur „Miss 50plus Germany“ hat es für die Münsteranerin Aysun Aydemir zwar nicht gereicht, der Finalabend am Donnerstag (21. Oktober) im Schwarzwald, der live auf Youtube gestreamt wurde, war aber „eine tolle Erfahrung“, wie die 50-Jährige am Tag danach im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete. „Ich hätte den Titel gerne nach Münster geholt. Aber von über 2000 Frauen unter den letzten zehn zu sein, war auch schon ein Gewinn“, sagte Aydemir.

Die zehn Finalistinnen waren in drei thematische Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte zwei Juroren, die entschieden, welche Frauen aus den drei Gruppen weiterkamen. Aus den drei verbliebenen Frauen kürten die Zuschauer dann per Voting die Siegerin Marielena Aponte. „Ich fand es schade, dass nicht alle sechs Juroren über die Gruppensiegerinnen entschieden haben, sondern nur zwei“, sagte Aysun Aydemir. Sie sei schon ein wenig enttäuscht, ziehe aus der Erfahrung aber viel Kraft. Außerdem freue sie sich auf das, was jetzt kommt. Am Tag nach dem Finale hätte sie bereits zahlreiche Presseanfragen erhalten, so die 50-Jährige, die von ihrer Tochter zum Finale begleitet wurde. Zusammen legten die beiden zwecks Shopping auf dem Rückweg einen Zwischenstopp in Frankfurt ein, ehe es am Abend nach Münster ging.

An Prominenz mangelte es beim Finale nicht: In einer der drei Jurys saß der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Das ehemalige Mitglied des Bundestages saß früher öfter in der Jury der „Miss Germany“-Wahlen, die von der Familie Klemmer aus Oldenburg veranstaltet werden.

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