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Verkehr

Bahn sagt Ja zu S-Bahn fürs Münsterland

Münster

Wie kann der Verkehrs-Infarkt in Münster verhindert werden? Eine Idee, die im Raum schwebt, ist die sogenannte „Münsterland-S-Bahn“. Die Deutsche Bahn hat dem Projekt jetzt „maximale Unterstützung“ zugesichert.

Elmar Ries

 Die Bahn-Verbindungen von und nach Münster sollen verbessert werden. Foto: Klaus Meyer (Symbolbild)

Die volle Unterstützung der Deutschen Bahn für die geplante Münsterland-S-Bahn hat der NRW-Konzernbevollmächtigte Werner Lübberink am Montag im Regionalrat zugesagt. „Wir sind sehr interessiert an dem Projekt“, sagte Lübberink. Die Bahn sei bereit, „maximale Unterstützung zu geben“. Was das konkret bedeutet, ließ der Bevollmächtigte offen.

Klar war für ihn hingegen, was es nicht bedeutet: Eine Studie zu bezahlen, mit der ermittelt werden soll, wie das bestehende Eisenbahn-System ertüchtigt werden und was es leisten soll. „Eine solche Untersuchung müssten Sie in Auftrag geben.“

Hinter der sogenannten Münsterland-S-Bahn verbirgt sich die Idee, den Öffentlichen Personennahverkehr zu optimieren, um den drohenden Verkehrsinfarkt Münsters abzuwenden. Gedacht wird dabei an eine Optimierung des Schienen- und Busverkehrs. Konkrete Planungen gibt es jedoch noch nicht.

Die vor allem oder in erster Linie allein auf Münster zu beziehen, waren Detlef Ommen (SPD) zu wenig. Der verkehrspolitische Sprecher seiner Fraktion forderte die Einbeziehung des Eisenbahn-Verkehrs im gesamten Münsterland. Auch diesen Ball nahm Lübberink auf und regte einen Masterplan Münster-Münsterland an, „in dem alle Aspekte angesprochen werden könnten.“

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