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Filialschließungen im Münsterland

Commerzbank stärkt Standort Münster

Münster

Sieben von elf Filialen der Commerzbank im Münsterland schließen. Der Standort in Münster bleibt erhalten. Die persönliche Beratung soll jedoch auch dort vermehrt digital stattfinden.

Von Karin Höller

Das Logo der Commerzbank hängt an der Außenfassade einer Filiale. Foto: dpa/Daniel Karmann

Die zunehmende Zahl von Bankkunden, die sich nicht erst seit der Corona-Pandemie auf das Online-Banking fokussieren, haben auch bei der Commerzbank den kostensparenden Umstrukturierungsprozess mit Filialschließungen befördert. Im Rahmen der angekündigten Schließung von 340 Filialen bundesweit werden, wie berichtet, sieben der elf Standorte im Münsterland geschlossen. Für die Kunden in der Filiale Münster an der Königsstraße werde sich allerdings nichts ändern, betont Niederlassungsleiterin Heike Adamzik.

Wegen der Schließung der Filialen in Coesfeld, Dülmen und Warendorf werde sich das Kundenaufkommen in Münster an der Königsstraße wahrscheinlich erhöhen, erklärt die für die Region Münster zuständige Unternehmenssprecherin Jutta Wellmann auf Anfrage. Über eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl müssten die Bankgremien allerdings ebenso noch entscheiden wie über die Einrichtung eines Beratungscenters für das Münsterland.

Beratungen auf digitalen Wegen

Parallel zur Schließung von Filialen sollen die Kunden ab Ende 2022 in Beratungscentern an zentralen Standorten ohne direkten Kundenkontakt persönliche Beratungen über Telefon, Video, Chat und E-Mail erhalten. Drei erste dieser Beratungscenter seien in Düsseldorf, Berlin und Quickborn vorgesehen, so Wellmann. „Wir haben während der Pandemie festgestellt, dass Beratung remote, also ohne Filiale, gut funktioniert und für den Kunden schnell, einfach und bequem ist.“

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