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250 Jahre Schloss Münster

Barockengel neben Beamer

Münster

[Mit Video] Vor fast genau 250 Jahren, am 26. August 1767, wurde in Münster der Grundstein für das Schloss gelegt. Vom Glanz vergangener Zeiten ist so im Inneren nicht mehr viel zu sehen. Im Hörsaal S 2 im Südflügel aber begegnen sich bis heute Vergangenheit und Gegenwart.

Karin Völker

Blick aufs Schloss aus der Vogelperspektive: Von außen ist der Bau nach seiner Zerstörung weitgehend nach den Plänen Schlauns rekonstruiert worden.   Foto: Jan Lehmann/WWU

Die Planungen der fürstbischöflichen Residenz hatten sich schon länger hingezogen, bis es nach den Plänen von Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun endlich ans Werk ging.

Die Fertigstellung ließ ebenfalls lange auf sich warten, Schlaun erlebte die Vollendung seines Bauwerks nicht.

Prunkvoll ging es selten im Schloss zu, der Fürstbischof hielt sich meist nicht in Münster auf.Als Münster 1803 zum Staat Preußen kam, wurde das Schloss Sitz für das Militär und die Verwaltung.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Prachtbau fast vollkommen zerstört. Schon bald nach Kriegsende fiel die Entscheidung, das Schloss als Hauptsitz der Universität wieder aufzubauen.

Vom Glanz vergangener Zeiten ist so im Inneren nicht mehr viel zu sehen.

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