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Programm der Münster-Liste

Basisdemokratiemit neuen Räten

Münster

„Nachhaltig, offen, sozial und basisdemokratisch“ – so lässt sich das Programm der „Münster-Liste“ für die Kommunalwahl zusammenfassen.

Karin Völker

Wolfgang Bensberg (v.l.), Sarah Geselbracht, Werner Szybalski und Lisa Tschorn Foto: pd

Die Münster-Liste – bunt und international“ hat drei Wochen vor der Kommunalwahl ihr Kurzprogramm vorgestellt. Dem stehen vier Adjektive voran: „Nachhaltig, offen, sozial und basisdemokratisch“.

Nachhaltigkeit will die Liste durch die Verpflichtung der Stadt, Grundstücke nur in Erbpacht weiterzugeben, erreichen – „um den Boden im Gemeinschaftseigentum zu sichern“, so Kandidat Wolfgang Bensberg. Der Straßenraum soll Fußgängern, Radfahrern und dem motorisierten Verkehr gleichberechtigt gehören, Verkehrszeichen unnötig werden. Lokale Lieferdienste sollen stärker gefördert werden. Das Prädikat „offen“ stehe für die Forderung, ein städtisches „Haus der Kulturen“ zu errichten.

Einer der ehrenamtlichen Bürgermeister soll künftig zwingend aus dem Kreis von Zuwanderern gewählt werden. Basisdemokratischer soll Münster werden, indem auf Bezirksebene Stadträte die bisherigen Ausschüsse ablösen. Hier sollen die Sitze per Los unter allen Anwohnern vergeben werden. „Wir wollen die Verantwortung der Menschen für für das eigene Lebensumfeld stärken“, erläutert Kandidatin Lisa Tschorn. Kandidat Werner Szybalski: Der Münster-Pass mit Vergünstigungen soll nicht nur Empfängern öffentlicher Leistungen zuteil werden, sondern allen Geringverdienern.

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