1. www.wn.de
  2. >
  3. Muenster
  4. >
  5. Batteriefabrik zeigt digitalen Zwilling

  6. >

Einblick in Forschungsfertigung

Batteriefabrik zeigt digitalen Zwilling

Das Mega-Projekt Batterieforschungsfabrik hat zumindest virtuell seine Arbeit aufgenommen. Industrieunternehmen können Produktionsanforderungen digital simulieren und damit testen lassen. Das Prozedere wird am Freitag bei einem Industrietag mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern vorgestellt.

wn

Die Batterieforschungsfabrik entsteht im Hansa-Business-Park in Amelsbüren. Foto: WN

kvMünsterDie Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster (FFB) ist zwar noch nicht in Betrieb, aber Industrieunternehmen können sich mit Unterstützung der mit dem Aufbau beschäftigten Wissenschaftler von den künftigen Leistungen des allein vom Land mit 180 Millionen Euro geförderten Projekts ein Bild machen.

Beim am heutigen Freitag virtuell stattfindenden Industrietag, zu dem das NRW-Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium gemeinsam eingeladen haben, nehmen zahlreiche Führungspersönlichkeiten großer Unternehmen teil. Unter anderem dabei ist der Chef der Kölner Ford-Werke, Gunnar Hermann.

Verfahrensfragen simulieren - und lösen

Dank des sogenannten „digitalen Zwillings“, der von der FFB und verschiedenen Fraunhofer-Instituten mit Unterstützung des Digital Hub Münster entwickelt wurde, lassen sich laut Wirtschaftsministerium schon jetzt Verfahrensfragen und Produkteigenschaften für die Batteriezellforschung simulieren und lösen. Der reale Forschungsbetrieb beginnt in wenigen Wochen am Standort Münster mit der Inbetriebnahme einer Beschichtungsanlage samt Trocken- und Reinraumtechnik.

In diesem Interimsgebäude werden erste Forschungstätigkeiten zur Beschichtung von Elektroden realisiert. Derzeit arbeiten etwa 40 Forscherinnen und Forscher am Aufbau der FFB in Münster.

Startseite