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Mathilde-Anneke Gesamtschule

Bau-Fiasko: Dezernent entschuldigt sich

Münster

Neue Wendung im Fall des Bau-Fiaskos bei der Mathilde-Anneke Gesamtschule: Der zuständige Immobiliendezernent hat sich für seine unzureichende Information rund um die Verzögerungen entschuldigt. Matthias Peck spricht von einem „Fehler“.

Der städtische Immobiliendezernent Matthias Peck Foto: O. Werner

Nach der Ankündigung erneuter Verzögerungen beim Neubau der Mathilde-Anneke-Gesamtschule hat sich der zuständige Immobiliendezernent Matthias Peck nach Angaben der Stadtverwaltung am Montag für seine unzureichende Kommunikation in dieser Angelegenheit entschuldigt.

In der vergangenen Woche hatte Peck neuerliche Verzögerungen beim Schulbau im Osten Münsters in erster Linie mit einem Engpass an Baumaterialien begründet. Zu diesem Zeitpunkt lag ihm nach Informationen unserer Zeitung allerdings der vertrauliche Prüfbericht des Amtes für Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision bereits vor, der dem Peck zugeordneten Amt für Immobilienmanagement massive Fehler und Versäumnisse bei der Baubegleitung anlastete. Diese räumte die Stadt aber erst 48 Stunden später öffentlich ein, nachdem bereits in den Medien über den Fall berichtet worden war.

„Falscher Eindruck ist ein Fehler!

„Mein Anliegen sowohl bei der Mathilde-Anneke-Gesamtschule als auch bei allen anderen Bauprojekten war und ist immer, den Rat und die Öffentlichkeit umfassend und selbstverständlich wahrheitsgemäß zu unterrichten. Im vorliegenden Fall muss ich feststellen, dass der Aspekt ,umfassend´ nicht ausreichend gelungen ist“, wird der Immobiliendezernent in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert.

Die Materialknappheiten und Lieferengpässe unter anderem bei Holz und die dadurch entstehenden Verzögerungen und Verteuerungen seien nicht die einzigen Gründe für die Verzögerungen bei dem Bauprojekt gewesen, so Peck weiter. „Dass dieser Eindruck durch ein Schreiben an die Politik und eine städtische Pressemitteilung so entstehen konnte, ist ein Fehler. Hier ist nicht genau genug hingeguckt worden und dafür entschuldige ich mich ausdrücklich.“

Zu Gast bei Ratsfraktionen

In mehreren Terminen am Montag stand Peck nach Angaben der Stadt auch den Fraktionen des Rates in dieser Angelegenheit Rede und Antwort.

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