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Q.Uni-Camp im Schlossgarten

Bauen und experimentieren

Münster

Bauen, experimentieren und vor allem mitmachen: Das ist noch bis zum 17. Juli beim diesjährigen Q.Uni-Camp im Schlossgarten möglich. Am Samstag wurde das Wissenserlebnis für Kinder und Jugendliche eröffnet.

Von Simon Beckmann

Ein fleißiger Handwerker: Der fünfjährige Laurenz Ulbrich hat in der Mitmachbaustelle des Q.Uni-Camps eine Mauer gebaut. Foto: Simon Beckmann

Stein für Stein wächst die Ziegelsteinmauer an. Dahinter sitzend gräbt Laurenz Ulbrich – natürlich passend ausgerüstet mit Helm, Maurerkelle und Warnweste – im Sand und verstärkt das Fundament. „Die wird noch größer“, sagt der Fünfjährige und macht sich wieder an die Arbeit in der großen Mitmachbaustelle.

Die ist nämlich mit ihren rund 30 Tonnen Sand ein Teil des diesjährigen Q.Uni-Camps im Schlossgarten, das am Samstag eröffnet wurde. „Endlich ist es wieder so weit. Das Camp ist immer das Highlight des Q.Uni-Jahres“, freute sich auch Projektkoordinatorin Jessica Oertel über den Startschuss. Wenngleich der auch nicht ohne Schwierigkeiten verlief. „Wir hatten mit kleineren Hindernissen zu kämpfen“, bemerkte sie und schob die Erklärung gleich hinterher: „Uns ist in einem Zelt der Strom ausgefallen.“

Q.Uni-Camp-Team organisiert Alternative

Ein Problem war das aber nicht wirklich. Das Q.Uni-Camp-Team, das auch etwa 50 Studierenden besteht, improvisierte und hatte mit den beiden Stationen „Temperatur fühlen“ und „Fallende Magnete“ gleich adäquaten Ersatz für die ursprünglich geplanten Exponate in der Mitmachausstellung gefunden.

Apropos Mitmachausstellung: Die ist in diesem Jahr rund 350 Quadratmeter groß und bietet den neugierigen Kindern und Jugendlichen im Alter von vier bis 14 Jahren ein Wissenschaftserlebnis an 30 Stationen. Denn dort wird nicht geschaut, sondern selbst ausprobiert – etwa beim „XXL Klötzchenturm“, bei dem die Mädchen und Jungen eine Figur aus großen Softbausteinen nachbauen müssen.

Drechseln und sägen

In einem anderen Zelt konnten die Kinder handwerklich aktiv werden: Dort wurde gedrechselt und gesägt. Auch an den 3D-Druck wurden die Mädchen und Jungen herangeführt: Sie konnten auf Tablets ein Motiv zeichnen und es dieses später ausgedruckt als Schlüsselanhänger mit nach Hause nehmen. Großer Beliebtheit erfreute sich aber auch die Mitmachbaustelle, in der sich die Kinder und Jugendlichen ordentlich austoben konnten. „Erst bauen wir eine Mauer, dann reißen wir sie wieder ab. Das macht einfach Spaß“, erzählte der siebenjährige Marlon Leinich.

"Nachgefragt bei Sophie und Co.": Katja Arens (l.) und Constanze Bartsch haben mit dem Sophiemobil ebenfalls am Q.Uni-Camp Halt gemacht. Foto: Simon Beckmann

Ebenfalls wurden Führung in den Botanischen Garten angeboten. Zudem machte am Eröffnungstag das Sophiemobil von „Nachgefragt bei Sophie und Co.“ am Q.Uni-Camp, das noch bis zum 17. Juli aufgebaut ist, Halt.

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