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Fertigbauten

Baurecht verhindert neue Nutzung der Flüchtlingsunterkünfte

Münster

Angesichts des Zustroms geflüchteter Menschen vor allem im Jahr 2015 kaufte die Stadt Holzfertigbauten für deren Unterbringung – auch in der Hoffnung, die Häuser später anders nutzen zu können. Das gestaltet sich aber in vielen Fällen schwierig.

Karin Völker

Das ehemalige Wohnhaus für Flüchtlinge an der Robert-Bosch-Straße steht leer. Es weicht bald Büroneubauten. Foto: Karin Völker

So wie heute die Pandemie hielt spätestens seit 2015 der Zustrom von Geflüchteten die Verwaltungen auf Trab. Allein 3000 Menschen mussten im Jahr 2015 in Münster untergebracht werden. Entlastung brachten schließlich zwölf zweistöckige Fertigholzbauten für jeweils 50 Personen, die die Stadt ankaufte und auf eigenen Grundstücken als Wohngelegenheit dezentral in der Stadt aufstellen ließ – auch mit der Perspektive, die Bauten später einmal anders nutzen zu können. Das aber stellt sich als schwierig heraus.

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