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Reaktion des Hotel- und Gaststättenverbands

Bettensteuer: „Sehr große Ungleichbehandlung“

Münster

Die Stadt Münster erhebt als einzige Kommune im Münsterland eine Beherbergungssteuer. Jetzt haben mehrere Hoteliers aus ganz Deutschland gegen die „Bettensteuer“ geklagt – aber ohne Erfolg. Der Hotel- und Gaststättenverband ist enttäuscht über das Urteil.

Von Stefan Biestmann

Im Münsterland erhebt nur die Stadt Münster eine Beherbungssteuer. Foto: dpa

Enttäuscht hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Westfalen auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Bettensteuer reagiert. „Unsere Branche ist sehr unglücklich über die Entscheidung“, sagte Geschäftsführerin Renate Dölling im Gespräch mit unserer Zeitung. Im Münsterland erhebt nur die Stadt Münster seit dem Jahr 2016 eine Beherbergungssteuer. Mit einer Höhe von 4,5 Prozent liege Münster „im Mittelfeld“ unter den bundesweit mehr als 40 Kommunen, die die Steuer einziehen. Das Grundprinzip der Steuer: Meist wird pro Person und Nacht ein bestimmter Anteil des Übernachtungspreises fällig.

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