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Neues Quartierszentrum in Berg Fidel

Projektverlauf bislang eher „schleppend" 

Münster

Der Wunsch nach einem Raum für Begegnung und Beratungen im Zentrum von Berg Fidel ist groß: Ein neues Quartierszentrum soll in den Räumlichkeiten der ehemaligen Sparkassenfiliale entstehen. Doch das Projekt sei bislang eher schleppend vorangekommen.

Tauschten sich über das Projekt Quartierszentrum aus (v.l.): Foto: Simon Beckmann

Vor etwa fünfeinhalb Jahren ist die Sparkasse aus ihrer Filiale in Berg Fidel am Rincklakeweg 12 ausgezogen. Eine lange Zeit wirkten die Räumlichkeiten seitdem ziemlich heruntergekommen.

Doch das soll sich nun endlich ändern. Dort soll nämlich ein neues Quartiers­zentrum entstehen – zumindest wenn es nach den Kooperationspartnern Arbeiterwohlfahrt (Awo), „Beratungsstelle Südviertel“ und „Alte Post Berg Fidel“ sowie der Politik geht.

Austausch über Projekt

Um sich über das Projekt auszutauschen, fand am Dienstagnachmittag ein Treffen vor Ort statt. Und immerhin von außen hat sich auch schon was an der ehemaligen Sparkassen-Filiale getan. Die Räumlichkeiten verfügen seit September über einen eigenen Eingang. Zuvor konnten sie nur durch den weiter von der Sparkasse genutzten Raum mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker betreten werden. Und auch die Außenfassade ist wieder aufgehübscht worden.

Doch im Inneren ist von einem atmosphärisch einladenden Raum für Begegnung oder für verschiedene Beratungen – so jedenfalls die Vorstellungen der Kooperationspartner – noch nicht viel zu sehen. „Wir müssen bei den Gestaltungsplanungen natürlich auch den Wohnungskonzern LEG mit ins Boot holen, der die Räume vermietet“, sagte Markus Wallmeier, Bereichsleiter „Kinder und Familien“ bei der Awo. Dafür stehe nun ein „wichtiges Gespräch“ an.

Bislang sei alles sehr schleppend verlaufen, berichtet Oda Strack-Fühner, für stadtteilorientierte soziale Arbeit bei der Awo verantwortlich. Aber: „Uns ist zugesagt worden, dass wir Ende der Woche den vorläufigen Mietvertrag bekommen“, sagt sie.

„Wichtiges Gespräch“ mit LEG

Das sei entscheidend, denn alle handelnden Akteure seien davon überzeugt, dass der Standort einen großen Mehrwert für das Quartier bringe. Auch die beiden Grünen-Ratsmitglieder Harald Wölter und Carsten Peters, die gekommen waren, um zu erfahren, wie sie die Kooperationspartner weiter unterstützen können, betonten, dass „das Thema Quartier sehr wichtig“ sei.

In der ehemaligen Sparkassen-Filiale soll ein neues Quartierszentrum entstehen. Foto: Simon Beckmann

Unterdessen hat Monika Al-Daghistani als zuständige Awo-Mitarbeiterin schon ihre Arbeit aufgenommen. „Ich bin fleißig in Berg Fidel am Netzwerken“, erzählt sie. Noch von Montag bis Donnerstag in den Räumen des Stadtviertelvereins „Alte Post“ – und nicht in der ehemaligen Sparkassen-Filiale.

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