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Pandemie

Bistum legt Corona-Regeln für Weihnachtsgottesdienste fest

Münster

Trotz stark ansteigender Corona-Zahlen hält das Bistum an seinen bisherigen Gottedienstregeln fest. Grundsätzlich sollen für Gottesdienste keine 3G- oder gar 2G-Regeln gelten. An den Weihnachtsfeiertagen erlaubt das Bistum jedoch Ausnahmen.

Ein Schild an einer Kirchenbank verweist auf den Mindestabstand von 1,50 Metern. Der Mindestabstand fällt nur weg, wenn Gottedienste mit 2G- oder 3G-Regeln stattfinden. Foto: dpa (Symbolbild)

Das Bistum Münster hat sich vor dem Hintergrund der fortdauernden Pandemie und der aktuellen Corona-Lage auf Regeln für Gottesdienste verständigt. Wie das Bistum am Dienstag mitteilt, werde aktuell weder eine 2G- noch eine 3G-Regel grundsätzlich oder flächendeckend eingeführt. Das Bistum begründet dies darin, dass weiter jedem der Gottesdienstbesuch möglich sein soll.

Für die Weihnachts-, Silvester- und Neujahrsgottesdienste sollen jedoch Ausnahmen von dieser Regel zulässig sein: An diesen Tagen können laut Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp Gottesdienste mit der 2G- oder 3G-Regel durchgeführt werden. Gleichzeitig empfiehlt Winterkamp jedoch, nach Möglichkeit eine ausreichend große Zahl an Gottesdiensten ohne 2G- oder 3G-Beschränkungen anzubieten.

Nachweis ermöglicht Messe ohne Abstand und Maske

"Bei Anwendung der 3G-Regel müssten Gottesdienstbesucher nach jetzigem Stand entweder einen PCR-Test oder einen höchsten sechs Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest mit negativem Ergebnis vorweisen", heißt es in der Mitteilung des Bistums. Das könne sich bis Weihnachten jedoch noch ändern, so Winterkamp. Nach aktuellem Stand könnten Weihnachtsgottesdienste, für die 2G- oder 3G-Regeln gelten, ohne Mindestabstände oder Maskenpflicht am Sitzplatz stattfinden. "Die Innenräume können komplett besetzt werden", so das Bistum.

Konzerte, Advents- oder Weihnachtsmusiken können ebenfalls nach 2G oder 3G durchgeführt werden. Für sie gelten nach Angaben des Bistums dann dieselben Vorschriften. 

Nur mit Maske gemeinsam singen

In Gottesdiensten, die nicht nach 2G- oder 3G-Regel gehalten werden, müssen die Teilnehmer weiter einen Mindestabstand von anderthalb Metern zueinander einhalten, wenn sie nicht zu einer Wohn- und Lebensgemeinschaft gehören. Die Maskenpflicht entfällt am Platz. Beim Gemeindegesang ist die Maske zu tragen. 

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