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Kampfmittelüberprüfung

Bislang kein Bombenfund an der Friedrich-Ebert-Straße

Münster

Erneut gibt es in Münster einen Blindgängerverdacht. An der Friedrich-Ebert-Straße wurden am Mittwoch Verdachtspunkte untersucht. An zwei von drei Punkten gibt es bereits Entwarnung.

An der Friedrich-Ebert-Straße wird ein Blindgänger vermutet. Foto: Oliver Werner

Am Mittwoch wurden an der Friedrich-Ebert-Straße drei Verdachtspunkte untersucht, an denen Blindgänger vermutet wurden. Gegen 16.30 Uhr informierte die Feuerwehr, dass bislang keine Bombe gefunden wurde. Zwei von drei Verdachtspunkten seien bereits untersucht worden, dort wurde nach Angaben der Stadt lediglich ziviler Schrott gefunden.

Am dritten Verdachtspunkt befindet sich laut Mitteilung der Stadtverwaltung ein nicht mehr in Betrieb befindliches Kanalrohr, das für die Fortführung der Maßnahme zunächst entfernt werden muss. Darum hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschieden, dass die Arbeiten an der Friedrich-Ebert-Straße abgebrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden; dieser wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Sperrung von Bahnstrecken droht

Ob eine Entschärfung und damit auch eine Evakuierung im Umfeld erforderlich ist, wird sich nach Angaben der Stadt erst nach der Öffnung des Verdachtspunktes klären. Über eventuell notwendige Straßensperrungen und etwaigen weiteren Maßnahmen wird unter anderem über die Warnapp „Nina“ informiert.

Sollte es zur Evakuierung kommen, hätte das voraussichtlich massive Auswirkungen. In dem Bereich verlaufen zahlreiche Bahnlinien, zudem müsste die Hafenstraße gesperrt werden. Der Hansaring liegt voraussichtlich außerhalb des Sperrbereichs.

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