1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Blindgänger an der Gasselstiege entschärft

  6. >

Kampfmittelfund

Blindgänger an der Gasselstiege entschärft

Münster

Entwarnung! Kampfmittel-Experten haben den Blindgänger an der Gasselstiege entschärft. Zuvor mussten 360 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Dieser Aufforderung kamen nicht alle sofort nach.  

Von Pjer Biederstädt

Die Feuerwerker Horst Schöwe (l.) und Peter Asmussen von der Bezirksregierung Arnsberg haben am frühen Dienstagabend den Blindgänger an der Gasselstiege entschärft. Foto: Oliver Werner

Grünes Licht um 17.45 Uhr: Die Feuerwerker Horst Schöwe und Peter Asmussen von der Bezirksregierung Arnsberg haben am frühen Dienstagabend den Blindgänger an der Gasselstiege entschärft. 

Der Verdacht auf einen Blindgänger bestätigte sich am Dienstagnachmittag, nachdem der Verdachtspunkt an der Gasselstiege, Ecke Koburger Weg, freigelegt worden war.

Es handelte sich bei dem Blindgänger um eine britische 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Aufschlagzünder, sagte Feuerwehr-Pressesprecherin Susanne Reckhorn-Lengers unserer Zeitung. Dieser Zünder wurde später kontrolliert gesprengt.

Entschärfung unter Flutlicht

360 Personen mussten zuvor in einem 250-Meter-Radius um den Fundort ihre Häuser verlassen. Betroffen von der Evakuierung war außerdem ein Teil des Germania Campus, darunter das Factory Hotel, Restaurants und Geschäfte. Die Evakuierung begann um 15.45 Uhr mit mehr als einer Stunde Verspätung. Sie verzögerte sich auch wegen zwei Anwohnern, die ihre Wohnungen nicht verlassen wollten, teilte die Sprecherin mit.

Erst um kurz nach 17 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen. Sodass die Feuerwerker unter Flutlicht entschärfen mussten. 

120 Einsatzkräfte

Gesperrt waren die Gasselstiege, der Rigaweg, Dorpatweg, Koburger Weg und die Prins-Claus-Straße. Nicht betroffen waren die Hauptverkehrsachsen Steinfurter Straße und Grevener Straße, sodass ein Verkehrschaos ausblieb.

Die Betreuungsstelle in der Realschule im Kreuzviertel suchten fünf Personen auf.  Rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren im Einsatz.

Startseite
ANZEIGE