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Dreharbeiten zum Tatort "Limbus" in Münster

Boerne vergisst den Namenstag von Alberich

Münster

Jan Josef Liefers und Alex Prahl haben einen nicht unwichtigen Namenstag vergessen. Das ist allerdings keine Szene aus dem neuen Tatort, der gerade in Münster gedreht wird, sondern Realität. Unter anderem dazu beziehen die beiden Hauptdarsteller im exklusiven Videointerview Stellung.

Ralf Repöhler

Weißt du was von Alberichs Namenstag? Axel Prahl und Jan Josef Liefers drehten am Donnerstag in Münsters Altstadt. Foto: Matthias Ahlke

Was heute für ein Namenstag ist? Jan Josef Liefers alias Prof. Boerne zuckt mit den Schultern. Keine Ahnung! – Alberich, ausgerechnet Alberich, ist am 14. November. Und „Boerne“, der seine kleingewachsene Assistentin (Chistine Urspruch) im Münster-Tatort „Alberich“ nennt, hat es nicht gewusst; sofort beginnt Liefers im Handy mit dem Googeln.

Axel Prahl, der Hauptkommissar Frank Thiel spielt, lacht sich scheckig. Passt zur Rolle! Die Szene hätte im neuen Münster-Tatort „Limbus“ gezeigt werden können, sie ist aber Teil des Gesprächs unserer Zeitung mit beiden Hauptdarsteller in der Drehpause.

Schwerer Autounfall

Zwei Tage lang boten Liefers und Prahl und all die anderen Schauspieler wieder unzählige Handymotive in der Stadt. Gedreht wurden bis Donnerstag Szenen für den neuen Münster-Tatort „Limbus“, der im kommenden Jahr in der ARD zu sehen sein wird. Darin hat Boerne (Liefers) einen schweren Autounfall – und Thiel (Prahl) sofort das ungute Bauchgefühl, dass da etwas nicht stimmt.

Zunächst aber ist alles in bester Ordnung. In der Eröffnungsszene hat Boerne (Liefers) zum Schmaus in den Großen Kiepenkerl eingeladen und tafelt dort gemeinsam mit Thiel (Prahl), Staatsanwältin Klemm (Mechthild Großmann) und auch Assistentin „Alberich“. Was schenken sie nun bloß „Alberich“ zum Namenstag? „Eine erlesene Flasche Rotwein“, schlägt Prahl vor. Und ergänzt: „Die hab ich gestern schon getrunken.“

Keine Mahlzeiten im Großen Kiepenkerl

Ein Freundeskreis aus Ratingen steht vor verschlossener Tür. Am Nachmittag ist der Große Kiepenkerl wegen der Dreharbeiten geschlossen. Die vier Münster-Besucher machen sich auf den Weg zu Stuhlmacher. „Auch keine schlechte Alternative“, sagt eine der Frauen.

Boerne und Prahl stehen derweil im Blitzlichtgewitter der vielen Fotografen am Brunnen vor dem Restaurant. Dafür zieht der Herr Professor sogar seinen neuen Mantel aus, den er sich am Mittwoch auf dem Prinzipalmarkt wegen der kühleren Temperaturen gekauft hatte. „Irgendwie ist mir kalt“, plaudert Liefers. Prahl filmt die Journalisten mit seinem Handy. Später drückt er es immer wieder einem der Fotografen in die Hand. „Kann jemand auch für mich noch ein Foto machen?“

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