Kriminalprävention vor Umgestaltung

Bremer Platz: Lewe sagt Gutachten zu

Münster

Um ein beschlossenes Gutachten zur Umgestaltung des Bremer Platzes unter kriminalpräventiven Aspekten gab es zuletzt Streit. Jetzt hat Oberbürgermeister Markus Lewe auf eine kritische Nachfrage von CDU-Fraktionschef Stefan Weber geantwortet. Das schafft Klarheit.

Dirk Anger

Der Bremer Platz ist ein Hotspot für Drogensüchtige und Kleinkriminelle: Jetzt soll ein Gutachten unter kriminalpräventiven Aspekten der Umgestaltung vorausgehen. Foto: Matthias Ahlke

Das seit fast einem Jahr ausstehende Gutachten zur Umgestaltung des Bremer Platzes unter kriminalpräventiven Aspekten soll „in den nächsten Wochen“ in Auftrag gegeben werden. Das hat Oberbürgermeister Markus Lewe den Ratsvertretern jetzt mitgeteilt. Damit reagierte Lewe auf eine entsprechende Aufforderung von CDU-Fraktionschef Stefan Weber.

Letzterer hatte aus dem Hause des Immobiliendezernenten Matthias Peck die Auskunft bekommen, dass statt des Gutachtens Gespräche mit der Polizei über die Neugestaltung am Bremer Platz geführt würden. Das hatte Peck später mündlich korrigiert, jetzt kam die Klarstellung seines Chefs. Das Gutachten zur städtebaulichen Kriminalprävention soll auch einen Vorschlag für das „verträgliche Nebeneinander“ von Drogen- und Trinkerszene mit anderen Nutzern am Bremer Platz machen.

Startseite