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Haftbefehle vollstreckt

Bundespolizisten nehmen drei Männer am Hauptbahnhof fest

Münster

Innerhalb weniger Tage hat es am Hauptbahnhof in Münster drei Festnahmen gegeben. Bundespolizisten konnten drei  Haftbefehle vollstrecken. In allen Fällen waren die Gesuchten aufgefallen, weil sie keinen Mund-Nasen-Schutz getragen haben.

 

Bundespolizisten haben am Hauptbahnhof in Münster drei Haftbefehle vollstreckt.  Foto: dpa (Symbolbild)

Drei Haftbefehle haben Beamte der Bundespolizei in den vergangenen Tagen am Hauptbahnhof Münster vollstreckt. Die Gesuchten waren laut Mitteilung der Bundespolizei allesamt aufgefallen, weil sie keinen Mund-Nasen-Schutz trugen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag nahmen Bundespolizisten einen 51-Jährigen fest. Das Amtsgericht Münster hatte wegen einer Vielzahl an Eigentumsdelikten Untersuchungshaft angeordnet. "Auch bei seiner Festnahme hatte er Diebesgut dabei", heißt es in der Mitteilung. Er wurde am Samstagvormittag dem Haftrichter vorgeführt.

46-Jähriger ins Gefängnis gebracht

Am Sonntagmittag fiel Bundespolizisten ein 46-jähriger Coesfelder auf, der keine Maske trug. Eine Überprüfung der Personalien brachte einen Haftbefehl ans Licht. Der Gesuchte hatte nach Angaben der Bundespolizei noch eine Freiheitsstrafe von 310 Tagen zu verbüßen. Darüber hinaus wurden ein verbotenes Einhandmesser und Marihuana bei ihm sichergestellt. Der Mann wurde noch nachmittags in die Justizvollzugsanstalt Münster gebracht.

Am Montagmorgen sei ein 39-Jähriger in einem Intercity von Köln nach Hamburg ohne Fahrschein gefahren, so die Bundespolizei. Weil er im Zug rauchte und keinen Mund-Nasen-Schutz trug, sollte er  in Münster aussteigen. Die hinzugerufene Bundespolizei stellte einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Körperverletzung und Bedrohung fest. "Da der Mann den haftbefreienden Betrag von rund 5000 Euro nicht aufbringen konnte, wird er die nächsten 150 Tage in einer Haftanstalt verbringen müssen", so die Bundespolizei.

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