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Wählervereinigung „Münster – bunt und international“ gegründet

Bunt und basisdemokratisch

Münster

Für eine größere Vielfalt und Menschen mit Migrationshintergrund möchte sich „Münster – bunt und international“ einsetzen. Die neue kommunale Wählervereinigung ist aus zwei Gruppierungen hervorgegangen.

Maria Conlan

Die neue kommunale Wählervereinigung „Münster – bunt und international“ hat sich am vergangenen Montag gegründet. Foto: Maria Conlan

Münster hat eine neue kommunale Wählervereinigung. Am Montag fand die Gründungsversammlung von „Münster – bunt und international“ statt. Zwei Stunden lang wurde die Satzung diskutiert, geändert und schließlich von allen Anwesenden unterschrieben. Die Gründer möchten allen eine Stimme geben, die sonst in unserer Stadt nicht genügend zu Gehör kommen wie Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen am Rande der Gesellschaft.

Die Interessenten der ersten Stunde dieser Wählervereinigung kommen aus Georgien, Russland, Nigeria, Griechenland und Deutschland. „Wir wollen Neues machen“, so Dr. Georgios Tsakalidis. Werner Szybalski legte eine Satzung vor, die sorgfältig geprüft wurde. Die Gründungsmitglieder kommen aus der Migrationsarbeit, Beratung, Flüchtlingshilfe und von verschiedenen Integrations- und Kulturprojekten. Sie setzen sich schon lange für gewerkschaftliche Belange und Menschenrechte ein. „Wir wollen mehr“, betonte Tsakalidis.

So gründeten sie eine nach eigenen Worten Organisation mit dem Wunsch, alle anzusprechen, die sonst keine Stimme haben, die sozial Ausgegrenzten. Sie möchten sich einmischen gegen nationalistische Tendenzen für eine bunte, internationale Gesellschaft. Entstanden ist die Wählervereinigung aus dem Zusammenschluss der „Internationalen Liste Münster“ und „Münster ist bunt“.

Ziel ist es, im März alle 33 münsterischen Wahlkreise zu besetzen. Noch gibt es keinen Vereinsvorstand, doch drei vorübergehende Sprecher, die eine Gründung formell bewerkstelligen: Mats Reißberg, Szybalski und Tsakalidis.

Die Wählervereinigung heißt Interessenten willkommen. Die Gruppe trifft sich montags um 19.30 Uhr in den Räumen der AFAQ an der Moltkestraße 25.

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