1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. CDU-Kandidaten wollen Linke meiden

  6. >

Konsequenzen

CDU-Kandidaten wollen Linke meiden

Münster

Münsters Christdemokraten wollen im Wahlkampf zur Landtagswahl 2022 an keiner Veranstaltung teilnehmen, an der auch die Linke teilnimmt. Der Grund sei die Haltung der Linken im Ukraine-Krieg.

Die Direktkandidaten der CDU für die Landtagswahl im Mai (v.l.): Teresa Küppers, Dr. Julian Allendorf und Simone Wendland. Foto: CDU

Die CDU Münster zieht laut Pressemitteilung Konsequenzen aus dem Agieren der münsterischen Linken im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine. Wie die CDU-Landtagskandidaten Julian Allendorf, Teresa Küppers und Simone Wendland erklärten, werden sie an keiner Podiumsdiskussion in Münster teilnehmen, in der ein Vertreter der Linken auf dem Podium sitzt.

Die Linke in Münster stelle trotz der unmittelbaren Bedrohung durch Putin die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands und die Investitionen in deren Verteidigungsfähigkeit infrage. „Die Menschen in der Ukraine machen es uns vor: Für seine Freiheit muss man geschlossen kämpfen und verteidigungsbereit sein“, heißt es. Die CDU-Landtagskandidaten seien nicht bereit, Politikern zu Aufmerksamkeit zu verhelfen, die die Geschlossenheit der Demokraten unterlaufen wollten.

In der vergangenen Woche war es öffentlich zu Streit gekommen, als sich der überwiegende Teil der Ratsparteien bei einer Kundgebung direkt neben einer weiteren Kundgebung durch Linken-Politiker Ulrich Thoden gestört fühlte. Thoden gestand nachher ein, nicht richtig gehandelt zu haben, gab aber auch an, von Bürgern beschimpft und bespuckt worden zu sein.

Startseite
ANZEIGE