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Boom der Förderprogramme für Heizungstausch

CO₂-Schleudern werden teuer

Münster

Noch bis Ende 2021 laufen die derzeit sehr attraktiven Förderprogramme für energetische Sanierung. Man sollte drüber nachdenken – auch weil die neue CO₂-Steuer die Kosten ganz erheblich in die Höhe treiben wird.

Karin Höller

Verstärkte finanzielle Unterstützung gibt es in diesem und dem kommenden Jahr bei der Investition in regenerative Energien – beim Tausch einer alten Ölheizung gegen eine Pelletheizung oder Wärmepumpe oder bei der Installation einer Photovoltaikanlage. Foto: Peter Beckmann

Noch nie zuvor standen Haus- und Wohnungseigentümern solch hohe Fördersummen für energetische Sanierungen zur Verfügung wie in diesem Jahr – für den Austausch der alten Heizung, die Solaranlage oder die Dämmung von Wänden und Dach. Bis zu 45 Prozent werden beispielsweise für den Austausch einer Ölheizung gewährt. Diese alten CO₂-Schleudern sind dem Gesetzgeber ein Dorn im Auge und daher ein wichtiger Aspekt in dem seit dem 1. November geltenden Gebäudeenergiegesetz, das wiederum ein Teil des Klimapakets der Bundesregierung ist, erklärt der Energieberater der Verbraucherzentrale in Münster, Thomas Weber. Sein Rat ist derzeit von Verbrauchern verstärkt gefragt: „Die meisten Fragen kommen aus dem Bereich Heizungsumstellung auf regenerative Energiegien und zum Thema Photovoltaik, Energiespeicher und E-Mobilität.“

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