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Missbrauchskomplex Münster

Corona-Fall hemmt Ermittler

Münster

Die Ermittlungskommission Rose untersucht den Missbrauchskomplex Münster. Jetzt müssen die Ermittler auch noch mit den Folgen eines Corona-Falls klarkommen.

Dirk Anger

Diese inzwischen abgerissene Gartenhütte in Münsters Norden spielt eine zentrale Rolle in den Ermittlungen zum Missbrauchskomplex Münster. Foto: Oliver Werner

Im sogenannten Missbrauchskomplex Münster arbeitet die rund 100-köpfige Ermittlungskommission Rose daran, weitere Täter in dem offenbar weit verzweigten Pädophilen-Netzwerk im Internet zu enttarnen, dessen Schlüsselfigur offenbar der inzwischen vor Gericht stehende Adrian V. (27) aus Münster ist.

Allerdings hat ein bestätigter Corona-Fall in den Reihen der Ermittler nun dazu geführt, dass sich 13 Personen der Kommission in Arbeitsquarantäne befinden, wie Polizei-Sprecher Jan Schabacker auf Nachfrage mitteilt. Dies sei in Absprache mit den Gesundheitsämtern an den Wohnorten der Mitarbeiter geschehen. Es gebe strenge Quarantäneauflagen, so Schabacker weiter.

Die Mitarbeiter säßen in Einzelbüros und unterzögen sich Schnelltests – „bislang alles negativ“. Laut Schabacker können die betroffenen Mitarbeiter keine Außenermittlungen machen. Aber: „Die EK Rose ist arbeitsfähig.“

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