1. www.wn.de
  2. >
  3. Münster
  4. >
  5. Corona in Münster: Corona-Impfungen im Jovel nur noch bis Jahresende

  6. >

Pandemie

Corona-Impfungen im Jovel nur noch bis Jahresende

Münster

Ein weiterer Schritt in Richtung Normalität nach der Corona-Pandemie: Die zentrale Impfstelle im Jovel wird zum Ende des Jahres geschlossen. Für diese Entscheidung gibt es vor allem einen Grund.

Die zentrale Impfstelle im „Jovel“ wird noch bis zum Jahresende 2022 betrieben. Foto: Stadt Münster/Münsterview

Die zentrale Impfstelle der Stadt, aktuell im Jovel am Albersloher Weg untergebracht und in Kooperation mit dem Bündnis der Hilfsorganisationen „Gemeinsam für Münster“ betrieben, wird zum Jahresende 2022 geschlossen. Das hat die Stadt am Mittwochmittag mitgeteilt. Grund ist demnach insbesondere die auslaufende Finanzierung durch den Bund.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium um Minister Karl-Josef Laumann (CDU) hat am Mittwoch mitgeteilt, dass Corona-Impfungen ab dem kommenden Jahr in NRW nur noch bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie in Apotheken durchgeführt werden sollen. Alle Kreise und kreisfreien Städte sollen die stationären sowie mobilen Impfangebote je nach Bedarf nur noch bis Ende 2022 vorhalten.

Hohe Impfquoten in Münster

In Münster sind nach Angaben der Stadt über 83 Prozent der Menschen vollständig, also beispielsweise über drei Impfungen, gegen eine schwere Corona-Erkrankung geimpft. Gleich 95 Prozent – etwa 250.000 Menschen – der impfbaren Bevölkerung in Münster seien zweifach geimpft, so die Stadt.

„Rückblickend war es eine enorme Herausforderung, allen Bürgerinnen und Bürgern unter hohem Zeitdruck ein Impfangebot gegen ein neuartiges Virus zu machen“, sagt Dr. Norbert Schulze Kalthoff, Leiter des münsterschen Gesundheits- und Veterinäramtes. Auch das nunmehr vierte Impfangebot und somit die zweite Auffrischung werde aktuell gut angenommen, so die Stadt. Diese Impfkampagne obliegt den in Münster niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Betriebsärztinnen und -ärzten sowie einigen Apotheken.

Mobile Impfteams weiter in Münster unterwegs

Auch deshalb beendet die Stadt nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Cornelia Wilkens, Dezernentin für Soziales und Kultur, dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. „Sie haben damit erfolgreich zu der hohen Impfquote in Münster beigetragen“, heißt es in dem persönlichen Schreiben an die Verantwortlichen. Möglich ist eine Fortsetzung der Kooperation beispielsweise über die mobilen Impfungen, die in den vergangenen Jahren ebenfalls sehr erfolgreich in ganz Münster durchgeführt worden sind.

Derer zwei finden bis Ende November in ausgewählten Stadtteilen statt – in Berg Fidel am Mittwoch (16. November) von 13 bis 18 Uhr im Stadtteilhaus Lorenz Süd (Am Berg Fidel 53), sowie in Coerde am 29. November (Dienstag) von 13 bis 18 Uhr in der Kita St. Norbert (Schneidemühler Straße 27). Vor Ort gelten die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko). 

Termine für Impfungen bis Jahresende in der zentralen Impfstelle Jovel sowie bei den mobilen Teams können online vereinbart werden.

Startseite