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Verein Lichtstrahl Uganda

Corona-Pandemie verursacht „unsägliches Leid“

Münster

Vom Kinderkrisenhaus während des Corona-Lockdowns direkt in den Steinbruch: Die Krankenschwester Heike Rath bringt von ihrem jüngsten Uganda-Aufenthalt auf dem Gelände der Medizinstation des Vereins „Lichtstrahl Uganda“ erschreckende Eindrücke mit nach Münster.

Karin Höller

Die kleine Angel (2.v.l.), die Heike Rath mit einer Sozialarbeiterin (r.) bei ihrer Familie im Buschland besucht, ist eines der Kinder, denen der Verein Lichtstrahl Uganda mit Hilfe von Sponsorengeldern den Besuch der Vorschule in Gulu im Norden Ugandas ermöglicht. Foto: Lichtstrahl Uganda

Krisenmanagement zu Corona-Zeiten ist in Afrika eine ganz besondere Herausforderung – „vor allem die Kinder erfahren oft unsägliches Leid“, wie die münsterische Krankenschwester Heike Rath auf ihrer jüngsten Uganda-Reise zur Medizinstation des „Vereins Lichtstrahl Uganda“ in Gulu im Norden des Landes feststellen musste. Der Ausbau der Medizinstation und die Ergänzung um einen Kindergarten, eine Schule und ein Kinderkrisenhaus wurde auch mit Spenden aus Münster, vor allem bei der Weihnachtsspendenaktion 2012 dieser Zeitung, vorangetrieben. „Die größten Probleme sind zurzeit, dass die eh schon hoch traumatisierten Kinder über acht Monate Corona-Lockdown noch mehr Traumata erlebt haben“, resümiert Heike Rath.

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