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Treffen der Rotary-Motorradfreunde

Crashtest bei Tempo 150 erlebt

Münster

70 Motorradfreunde aus dem deutschsprachigen Raum trafen sich in Münster. Unter anderem besuchten sie den Crashtest-Service in Wolbeck.

Von Luca Pals

Die Motorradfreunde aus verschiedenen Rotary Clubs trafen sich in Münster. Foto: Luca Pals

Rolf Mühlemann macht das Wetter nichts aus, für ihn gelten keine Ausreden: Bei drei Grad hat sich der Schweizer am Freitag aufs Motorrad gesetzt und die Tour von Zürich nach Münster angetreten. Mit 700 Kilometern hatte er die längste Anreise, und: Er war der Einzige, der wirklich mit dem Motorrad gekommen ist.

Zu ungemütlich sei das Wetter für den Rest gewesen, versicherte der Münsteraner Christoph Sandkötter, der sich trotzdem über fast 70 Teilnehmer freuen konnte, die am Wochenende Station in Münster machten – der IFMR ist wieder unterwegs.

IFMR steht für „International Fellowship of Motorcycling Rotarians“ und hat laut Weltpräsident Dirk Jesinghaus 3000 Mitglieder. In den Herkunftsländern der Teilnehmer, die am Wochenende in Münster waren – Deutschland, Österreich und die Schweiz – zählt der Verein 530 Mitglieder. Städtetouren und internationale Reisen gehören zum Programm des Vereins, auch für dieses Jahr sind laut Sandkötter noch einige geplant. Nachdem die Gruppe am Freitag Münsters Innenstadt kennengelernt hatte, stand am Samstag ein Besuch auf dem Gelände des Crashtest-Service in Wolbeck an.

Aufprall bei 150 Stundenkilometer

„Das war wirklich sehr beeindruckend“, zeigte sich Anti Virtanen begeistert, der als einziger nicht aus den drei deutschsprachigen Ländern kommt, sondern mit dem Pkw aus Finnland angereist war. Gemeint ist der Test, bei dem ein Auto auf 150 Stundenkilometer beschleunigte und gegen einen massiven Block knallte: Nach einem lauten Aufprall kam der Wagen erst viele 100 Meter weiter zum Stehen.

Die Teilnehmer erlebten einen Crashtest mit. Foto: Luca Pals

Es ist laut der Experten vor Ort ein typischer Unfall, der passieren kann, wenn sich der Fahrer vom Handy ablenken lässt. Folge: Die leidenschaftlichen Motorradfahrer kamen ins Grübeln und stellten viele Fragen. Das Wolbecker Unternehmen, das sich auf Unfallrekonstruktion, Fragen der Terrorabwehr und Verkehrsrückhaltesysteme spezialisiert hat, konzentriert sich besonders auf die stetige Weiterentwicklung ihrer Dummys, wie die Motorradfreunde weiter erfuhren.

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