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Kosmider erhält „Silbernes Rathaus“

Dank an Urgestein der Bürgerstiftung

Münster

Für sein außergewöhnliches Engagement in der Bürgerstiftung zum Wohle der Stadtgesellschaft wurde dem langjährigen Vorsitzenden Hans-Peter Kosmider das „Silberne Rathaus“ verliehen. Der Bürgerbrunch und viele andere soziale Projekte sind der Arbeit der Bürgerstiftung zu verdanken.

Von Karin Höller

Oberbürgermeister Markus Lewe bei der Verleihung der Auszeichnung „Silbernes Rathaus“ an Hans-Peter Kosmider, hier mit seiner Ehefrau Marlise, im Friedenssaal des Rathauses. Foto: Oliver Werner

Der Bürgerbrunch, die Verleihung des Bürgerpreises für vorbildliche ehrenamtliche Initiativen, Mentoren- und Lesepatenprojekte zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf sind Erfolge der Stiftung Bürger für Münster. Für sein langjähriges außergewöhnliches Engagement als Gründungsstifter, Kuratoriumsmitglied und in zwölf Jahren als Vorsitzender der Bürgerstiftung wurde Hans-Peter Kosmider am Freitagabend im Rathaus das „Silberne Rathaus“ verliehen.

Oberbürgermeister Markus Lewe dankte dafür, dass die Bürgerstiftung unter der Leitung Kosmiders dem Ehrenamt zu Anerkennung und Wertschätzung in der Stadtgesellschaft verholfen habe. Und einige Ideen hatten eine „enorme exponentielle Wirkung“. Lewe erinnerte beispielsweise an die verheerenden Auswirkungen des Orkans Kyrill, der 2007 hunderte Bäume rund um das Schloss zerstörte. Die Bürgerstiftung mobilisierte damals mit weiteren Partnern Spenden für die Wiederanpflanzung mithilfe des Bürgerbrunchs, der sich im Laufe der Jahre als Veranstaltung zur Förderung von Kinder- und Jugendprojekten weiterentwickelt und etabliert hat.

Förderung des Ehrenamts

Gerade in Zeiten der Unsicherheit, wie derzeit in der Corona-Pandemie, sei ehrenamtliches Engagement für den Zusammenhalt der Gesellschaft von unschätzbarem Wert, betonte Lewe. Es gehe darum, Hilfe dort anzubieten, wo sie gebraucht wird.

Den großen Erfolg bei der Umsetzung der zahlreichen Projekte der Bürgerstiftung – vom Bürgerbrunch bis zur Flüchtlingsarbeit – führte Lewe auch auf die besonderen Managementqualitäten Kosmiders zurück.

Die guten Ergebnisse seien aber nur gemeinsam mit den Mitstreitern in Vorstand, Kuratorium und Geschäftsstelle der Bürgerstiftung erzielt worden, gab sich Kosmider bescheiden und dankte zugleich „für das gute Zusammenspiel mit der Stadt“. Mit „etwas Wehmut“ gibt er, wie berichtet, zum Jahresende den Vorsitz satzungsgemäß nach zwölf Jahren ab. 

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