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Verkehrsversuche in der Innenstadt

Das ändert sich für den Busverkehr in Münster

Münster

Die Mobilität in Münster soll klimafreundlicher werden. Dazu sollen drei Verkehrsversuche beitragen. Die haben auch Auswirkungen auf den Busverkehr in der Innenstadt.

Vom Ludgeriplatz über Hauptbahnhof und – wie hier – Servatiiplatz bis zur Haltestelle Eisenbahnstraße bekommen die Busse eine eigene Fahrspur und können am Autostau vorbeifahren. Foto: Stadtwerke Münster

Noch teilen sich Autos, Fußgänger, Radfahrer und Busse den knappen Straßenraum. Dies soll sich an einigen Stellen vorübergehend ändern: Ab August startet die Stadt Münster in der Innenstadt Verkehrsversuche. "Dadurch bekommen Busse acht Wochen lang zwischen Ludgeriplatz und Eisenbahnstraße eine eigene Spur, die Hörsterstraße wird außerdem zur Flaniermeile", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke. 

Durch die vorübergehende Sperrung der Hörsterstraße können die Linien 6, 8 und N82 von Sonntag (1. August) um 5 Uhr bis voraussichtlich 25. September um 5 Uhr den Bült und die Kanalstraße nicht mehr anfahren. "Stattdessen geht es zwischen den Haltestellen Pumpenhaus/Lublinring und Eisenbahnstraße in beiden Richtungen über Garten- und Fürstenbergstraße", erläutern die Stadtwerke. Die Linien erreichen daher die Haltestellen Kanalstraße, Maximilianstraße, Neubrückentor, Lotharingerstraße, Standesamt, Theater Münster und Bült nicht. Stattdessen halten sie an Kolpingstraße und Hörstertor auf der Gartenstraße.

Shuttlebus und Fahrrad-Rikscha

Trotzdem bleibt der Bereich der Kanalstraße sowie die Haltestelle Altstadt/Bült gut erreichbar. Dafür sorgt ein barrierefreier Shuttlebus der Linie 68. Er fährt täglich von 9 bis 19 Uhr von der Kanalstraße über Lublinring und Gartenstraße zum Bült und über Neubrückenstraße zurück zur Kanalstraße. Zusätzlich wird zwischen Hörstertor und Bült ein Pendelverkehr mit einer Fahrrad-Rikscha eingerichtet.

Wer zwischen Coerde und dem Hauptbahnhof unterwegs ist, profitiert nach Angaben der Stadtwerke von der geänderten Linienführung: Die Busse sind auf dieser Verbindung etwa fünf Minuten schneller.

Mehr Zuverlässigkeit für Buslinien

Mehr Zuverlässigkeit für viele Buslinien verspricht ein zweiter Verkehrsversuch. Vom Ludgeriplatz über Hauptbahnhof und Servatiiplatz bis zum Landeshaus richtet die Stadt Münster eine durchgehende Busspur ein. Autos und Busse haben dann auf dieser Strecke jeweils eine Spur, Rechtsabbieger in die Wolbecker und Friedrichstraße dürfen die neue Busspur kreuzen.

"Nahezu alle Stadtbus- und viele Regional- sowie Schnellbus-Linien werden von den Maßnahmen profitieren, die derzeit mit Markierungsarbeiten schon vorbereitet wird", teilen die Stadtwerke mit. Sie können an Autoschlagen vorbeifahren und sind so weniger von hohem Verkehrsaufkommen betroffen.

Rückkehr zum gewohnten Linienweg

Am 25. September kehren die Busse an der Hörsterstraße auf ihre gewohnten Linienwege zurück. Die Verkehrsversuche werden laufend evaluiert und auf dauerhafte Umsetzbarkeit geprüft. Weitere Informationen gibt es auf www.stadtwerke-muenster.de/hoersterstrasse und www.mobil-in-muenster.de.

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