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Neue Bewirtschaftungsstrategie am Aasee

Das große Fischen

Münster

Im Aasee sind zu viele friedliche Weißfische – und zu wenig Raubfische. Das will die Stadt ändern, damit es nicht wieder zu einem Fischsterben wie vor drei Jahren kommt. Seit Anfang der Woche sind bereits mehrere Tonnen Weißfische aus dem See geholt worden.

Martin Kalitschke

Fast zwei Tonnen Weißfisch sind seit Anfang der Woche aus dem Aasee gefischt worden. Foto: Matthias Ahlke

Drei Jahre nach dem Fischsterben im Aasee ist das pralle Leben in das Binnengewässer zurückgekehrt. Doch es sind die falschen Fische, die sich dort zuletzt wieder rasant ausgebreitet haben: Weißfische wie Rotaugen, Brassen und Karpfen machen aktuell, schätzt Karl-Heinz Wortmann vom Verein für Fischerei und Gewässerschutz „Frühauf“, mehr als 80 Prozent des Bestandes aus – ihr Anteil sollte allerdings nur bei 60 bis 65 Prozent liegen, damit die natürliche Nahrungskette intakt bleibt und sich eine Umweltkatastrophe wie damals nicht wiederholt.

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