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„Münster sammelt Münster“

Das Panini-Heft erwacht zum Leben

Münster

Das Panini-Album „Münster sammelt Münster“ hat ein Sammelfieber in der Stadt ausgelöst. Jetzt erwachen etwa 40 Sticker virtuell per App zum Leben. Und so geht‘s...

Von Pjer Biederstädt

Die Macher hinter dem Panini-Album „Münster sammelt Münster“ (v.l.): Christian Wasmuth, Chris Brinkhaus und Mike Schmitz Foto: Björn Meyer

Es kommt Bewegung ins Panini-Album „Münster sammelt Münster“: Ab dem heutigen Donnerstag erwachen einige Klebebildchen zum Leben, sobald sie mit der kostenlosen App „arloopa“ gescannt werden.

Ein Clip vom letzten Konzert des legendären Straßenmusikers Onkel Willi, ein Drohnenflug über die Schleuse am Kanal, jubelnde Preußen-Fans – hinter rund 50 Stickern sowie dem Heftcover sind Audiodateien, Videos und Animationen hinterlegt, die mittels App auf dem Handy zu erleben sind.

Unter den Stickern, die virtuell erweitert wurden, ist auf Seite neun des Albums auch das Verlagshaus Aschendorff. Ist der Sticker gescannt, erfahren die Nutzer in einem Video Wissenswertes über das Traditionsunternehmen.

Erstes Panini-Album mit virtueller Erweiterung

Doch nicht immer ist ein Video zu sehen. Hinter dem Lambertikirchen-Bild verbirgt sich beispielsweise das Läuten der Kirchenglocken. An das Jahrhunderthochwasser aus dem Jahr 2014 erinnert eine 2D-Animation.

Auf die Idee, dem Heft noch eine digitale Note zu geben, kam Chris Brinkhaus – neben Mike Schmitz und Christian Wasmuth Macher des Albums „Münster sammelt Münster“ – bei der Arbeit. Ihn erreichte in seiner Medienproduktionsfirma ein Anruf eines Kunden, der die Machbarkeit des Prinzips anfragte. Brinkhaus Testobjekt: das Panini-Album. „Jetzt ärgern wir uns, dass wir da nicht vorher drauf gekommen sind“, sagt Christian Wasmuth. Andererseits sei es auch nachträglich ein Gewinn, weil man das Heft noch einmal aus dem Regal holen könne und einen Mehrwert habe. Außerdem ist es das erste Panini-Album, das zum Leben erwacht.

Das Trio hinter dem Album weist darauf hin, dass das Scannen bestenfalls im WLAN erfolgen sollte.

Jetzt scannen! Hält man dieses Bild vom Verlagshaus Aschendorff mit geöffneter „arloopa“-App vor die Handykamera, wird ein Video abgespielt Foto: "Münster sammelt Münster"
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