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Festival-Programm

Das sind die Höhepunkte der „Flurstücke“ 2019 in Münster

Münster

Vier Tage. 14 Projekte. 60 Veranstaltungen. Und die Stadt wird eine andere sein. Die „Flurstücke“ sind zurück: freier Eintritt, Open Air und für alle. 

Gerhard H. Kock

Die aufblasbare Riesen-Puppe Punch Agathe ruht sich auf dem Solarboot Solaaris aus für den Sturm auf die Stadt. Foto: Stefanie Oberhoff

Auf dem Stubengassenplatz wird in Zucker gebadet, ein russisches Flugzeugwrack wird zum Boot, Menschen mit Spezialbrillen marschieren als Polonaise durch die Straßen, und eine aufgeblasene Riesen-Puppe nebst ähnlichem Gefolge wandelt durch die Stadt – von den Men in Blue mit ihren über 100 Blechtonnen, die nächtens vom Servatiiplatz zum Dom rollen, mal ganz zu schweigen.

Zum dritten Mal wird Münster zum Zentrum internationaler performativer Kunst - von Donnerstag bis Sonntag (20. bis 23. Juni). An diesem internationalen Festival für Theater, Tanz, Performance und Film gibt es 14 Projekte, die aktuelle, teils speziell für Münster entwickelte Shows zeigen.

Klangkunst im Stadion

Die meisten Aktionen ereignen sich in der Innenstadt und sind mehrfach zu sehen. Es werden aber auch Licht- und Klangkunst-Ereignisse am Hafen und erstmalig im Preußenstadion stattfinden. Dort wird es eine Performance aus Licht und Klang geben, bei der die Sonne den Dirigentenstab führt (Freitag und Samstag um 21:53 Uhr).

Am Donnerstag werden Gintersdorfer und Klaßen bereits ab 12 Uhr ihr „Institut für unvorhergesehene Zusammenarbeit“ errichten. Standort ist, anders als zunächst angekündigt, das ehemalige Gelände des Lindenhofs hinter dem alten Zoo. Das "Institut" ist täglich ab 12 Uhr besuchbar, um 17 Uhr gibt es jeweils eine Show.

Am Aasee werden in einer 40-minütigen Videoinstallation „Zungenbrecher“ aus mehr als 50 Sprachen zu hören sein, die Münsteraner aus den entsprechenden Ländern vorab eingesprochen haben.

Puppen und Paraden

Zu den Höhepunkten des Festivals zählen sicher die Auftritte von Punch Agathe - eine 16 Meter hohe Riesenpuppe der Figurenspielerin Stefanie Oberhoff - am Freitag von 18 bis 20 Uhr an den Aaseekugeln und am Samstag von 14 bis 18 Uhr ab Alten Steinweg sowie die nächtliche Parade der 100 Tonnen von Générik Vapeur am Samstag von 22.30 bis 24 Uhr vom Servatiiplatz zum Dom.

Auf dem Harsewinkelplatz macht Vincent de Rooij eine flügellose Antonov zur Bühne, bei „Walking The Line” begeben sich Zuschauergruppen - mit Spezialbrille ausgestattet - auf eine Polonaise durch die Stadt.

Infos für Besucher

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Bei einigen ist mit Wartezeiten zu rechnen, weil die Zuschauerzahl raumbedingt begrenzt ist. Das Festivalzentrum ist am Alten Steinweg 47 gegenüber der Stadtbücherei. Eine Übersicht über die Standorte und Uhrzeiten des Festivals gibt es unter www.flurstuecke.com/019 

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