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34. Hammer-Straßen-Fest

Das Südviertel feiert wieder

Münster

Das Hammer-Straßen-Fest kehrt zurück. Am 6. und 7. August wird ein Teil der Hammer Straße zur Fußgängerzone mit zwei Bühnen, vielen Ständen und einem exklusiven verkaufsoffenen Sonntag.

Von Björn Meyer

Am Freitag stellen Andreas Wissing (l., AWG) und Christian Stronczyk (Event Agentur Stronczyk) das Programm des diesjährigen Hammer-Straßen-Fests vor. Foto: Matthias Ahlke

33 Mal war das Hammer-Straßen-Fest auf der gleichnamigen Straße zu Gast – bis es am ersten Augustwochenende 2020 still blieb im Südviertel. Auch im Folgejahr führten schließlich die Pandemie und deren unvorhersehbaren Folgen sowie die daraus resultierenden Auflagen dazu, dass die veranstaltende Aktions- und Werbegemeinschaft Hammer Straße (AWG) sich letztlich gegen das Fest entschied.

Doch mit Bedenken ist es in diesem Jahr vorbei. Auf einem Kilometer, von der Augustastraße bis zum Ludgerikreisel, wird die Hammer Straße am 6. und 7. August wieder zur Fußgänger- und vor allem Spaßzone. Mit allem, was man aus der Vergangenheit kannte.

Zwei Bühnen, über hundert Stände, dazu am zweiten Tag des Fests ein verkaufsoffener Sonntag (13 bis 18 Uhr) ausschließlich auf der Hammer Straße. Es sei ein „positives Raunen“ durch die Kaufmannschaft gegangen, als klar war, dass das Hammer Straßenfest in diesem Jahr wieder stattfinden könne, verriet Andreas Wissing, Vorsitzender der AWG, am Freitag bei der offiziellen Vorstellung des Programms. „Die Hammer Straße ist an diesem Wochenende weit über die Grenzen Münsters hinaus in aller Munde“, betonte Wissing die Bedeutung der Veranstaltung, von deren Erlös nicht zuletzt der Teil der Weihnachtsbeleuchtung finanziert wird, den die AWG in jedem Jahr trägt.

Spektakel auf zwei Bühnen

Die Organisation hat, auch das ist bewährt, die Event-Agentur Stronczyk übernommen. Dabei hatte Agenturchef Christian Stronczyk mit den Problemen zu kämpfen, mit denen in diesem Jahr eigentlich alle zu kämpfen haben. So habe sich die Zahl an potenziellen Beschickern schon dadurch verkleinert, dass in der Branche viel Personal fehle und so häufig nicht mehr mehrere Veranstaltungen an einem Wochenende gleichzeitig bedient werden könnten. Stronczyk schätzt, dass man in ein oder zwei Jahren wieder da sei, wo man vor der Pandemie gewesen war. Ein Wermutstropfen soll diese Einschätzung dabei nicht sein.

Latino-Bühne am Ludgeriplatz

Vielmehr verspricht Stronczyk ein Spektakel mit einem tollen Bühnenprogramm. Nicht zuletzt wegen der Abendkonzerte von der „VIP Entertainment Band“ am Samstag und von „The Session“ am Sonntag auf der Hauptbühne, für die der Kirchplatz vor St. Joseph von den derzeit dort befindlichen Absperrbaken befreit wird. Zudem lobte Stronczyk auch das Programm der zweiten Bühne, die seit einigen Jahren von der Tanzschule Salsomania bespielt wird. „Im Grunde ist das schon fast eine zweite Hauptbühne geworden, mit einem Programm, das zum Mitmachen einlädt.“

Bühne St.-Josefs-Kirchplatz

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