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Verkehrspolitischer Rundgang im Südviertel

Das Viertel unter der Verkehrslupe

Münster

Bei einem verkehrspolitischen Rundgang durchs Südviertel traten viele Verbesserungsvorschläge zutage. Vor allem Engstellen für Fußgänger waren im Fokus.

-con-

Unternahmen einen verkehrspolitischen Rundgang (v.l.): Thorsten Knölke (Fuß e.V.), Katja Siepmann (ADFC), Klaus Figge (Organisator), Matthias Glomb (SPD), Carsten Peters (Grüne), Harald Wölter (Grüne, KIB) und Tobias Jainta (CDU) Foto: con

Am frühen Freitagnachmittag organisierte Klaus Figge einen verkehrspolitischen Spaziergang mit Politikern und engagierten Bürgern durchs Südviertel. Thema waren mehr Platz für Fußgänger, Straßenbegrünung, Begegnungsplätze und Ökologie.

Eine Stunde lang führte Ratsherr Carsten Peters (Grüne) durchs Viertel. Mit dabei waren Figge, Tobias Jainta (CDU), Matthias Glomb (SPD), Thorsten Knölke (Fuß e.V.), Katja Siepmann (ADFC) und Harald Wölter (Grüne).

Figge wies auf die gute Durchmischung der Gesellschaftsschichten und Nationalitäten im Südviertel hin. „Einfach Freiraum schaffen“ wäre sein Wunsch bei der teils sehr engen Bebauung.

Enge Bürgersteige

Der Rundgang begann beim Kita-Neubau an der Josefstraße. Hier wurde augenscheinlich die enge Straßenführung unzureichend berücksichtigt, was Probleme bei Bring- und Abholzeiten mit sich bringen könne. Peters versprach, die Entwicklung politisch zu begleiten und für Radstellplätze zu sorgen.

Beim Gang über die Ludwigstraße war die Enge der Bürgersteige augenfällig, zumal temporäre Verkehrsschilder, Fahrräder und parkende Autos die Situation verschärften. Für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Rollatoren wird es oftmals sehr eng. Siepmann sagte, sie vermisse bei Neubauten oft Vorgärten, wie etwa an der Südstraße.

Positiv fielen die von Anwohnern gepflegten Grünflächen am Straßenrand auf, wie auf der Hammer Straße, wo der Rundgang seinen Abschluss fand. Hier wurde vom Boulevard-Potenzial gesprochen: kleine Geschäfte und Gastronomie.

Alle profitierten mit neuen Impulsen von dem Rundgang, war der einhellige Tenor. Einig waren sich alle, dass die Anwohnerparkgebühren erhöht werden müssten. Jainta wünscht sich einen ähnlichen Rundgang zusammen mit Rollstuhlfahrern.

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