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„Eddys Party-Apotheke"

Dealer verkaufte Drogen über Whatsapp nach Münster

Niederlande/Münster

Unter dem Namen "„Eddys Party-Apotheke“ hat ein 31-jähriger Drogendealer aus den Niederlanden in Münster im großen Stil Drogen über Whatsapp angeboten. Jetzt sitzt er in Untersuchungshaft.

Bei der Festnahme des 31-Jährigen fand die Polizei auch ein Springmesser in seiner Tasche. Foto: Stefan Sauer/dpa/Illustration (Symbolbild)

Ein Drogendealer aus den Niederlanden, der in Münster im großen Stil Betäubungsmittelbestellungen über Whatsapp angeboten hatte, befindet sich nach umfangreichen Ermittlungen in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, kamen die Beamten über eine Rufnummer, unter der der 31-Jährige von „Eddys Party-Apotheke“ aus den Niederlanden unterschiedlichste Betäubungsmittel nach Münster anbot, auf die Spur des Dealers. In seinem Whatsapp-Status waren Arten und Preise der Drogen hinterlegt.

Polizei fand Bargeld und ein Messer

Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Polizisten dem 31-Jährigen am 10. August einen 10 Gramm Kokain-Verkauf sowie am 18. August einen 100 Gramm Kokain-Verkauf für 6.800 Euro in Gronau nachweisen. Nach dem Kauf am 18. August nahmen die Beamten den 31-Jährigen nach kurzer Flucht fest.

Das Bild zeigt ein Ausschnitt des Whatsapp-Angebots. Foto: Polizei Münster

Das Bargeld von dem Verkauf stellten die Polizisten sicher. In seinen Taschen fanden sie zudem ein verbotenes beidseitig geschliffenes Springmesser, wonach im Betäubungsmittelgesetz für ein Handel mit Waffen eine Haftstrafe nicht unter 5 Jahren festgeschrieben ist.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster erließ ein Richter am Amtsgericht Münster Haftbefehl gegen den 31-Jährigen. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

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