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Magier Alexander Heimbürger 

Der Münsteraner, der Kaiser und US-Präsidenten verzauberte

Münster

Ein junger Münsteraner brachte es Mitte des 19. Jahrhunderts zu Weltruhm. Der Zauberkünstler Alexander Heimbürger trat vor Kaisern und Präsidenten auf. In Amerika war er so bekannt, dass ihm Herman Melville ein Denkmal in seinem Roman „Moby Dick“ setzte.

Von Martin Kalitschke

Der Zauberer Alexander Heimbürger brachte es zu Weltruhm. Foto: Stadtmuseum

Am 20. November 1843 fuhr der 24-jährige Münsteraner Alexander Heimbürger von Bremerhaven nach New York, um „reich und berühmt zu werden“. Und er wurde reich und berühmt. Der Zauberkünstler trat nicht nur vor dem amerikanischen Präsidenten James Polk auf, sondern auch vor dem brasilianischen Kaiser. Letzterer war von Heimbürgers Illusionskunst so begeistert, dass er 1877 auf einer Deutschlandreise einen Zwischenstopp in Münster einlegte, um ihn zu treffen. 1903 bekam Heimbürger Besuch von einem weiteren ganz Großen: Entfesselungskünstler Harry Houdini erwies ihm in seinem Haus am Krummen Timpen die Ehre.

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