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Anmeldezahlen Grundschulen

Deutlich mehr Kinder angemeldet

Münster

Die Zahl der i-Dötzchen steigt: Derzeit liegen der Stadt 2571 Anmeldungen vor, deutlich mehr als im Vorjahr. Eine andere Zahl lässt die Schulamtsmitarbeiter aber aufhorchen.

Björn Meyer

Der erwartete Trend setzt in Münster ein: An den Grundschulen werden mehr Kinder angemeldet. Foto: Jens Büttner

Im kommenden Schuljahr werden deutlich mehr Grundschüler in Münster eingeschult, als noch im vergangenen Jahr. Das geht aus den Zahlen hervor, die die Stadtverwaltung jetzt vorgelegt hat. Was auf den ersten Blick nicht daraus hervorgeht: Von 130 Erziehungsberechtigten hat die Verwaltung bislang keine Rückmeldung erhalten.

Das Erziehungsberechtigte an die Anmeldung, deren Frist bereits in der vergangenen Woche abgelaufen ist, erinnert werden müssen, ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. „Bemerkenswert ist aber die Höhe dieser Zahl“, sagt Wolfgang Wimmer, stellvertretender Leiter des Schulamts der Stadt Münster. Derzeit liegen der Stadt 2571 Anmeldungen vor – wie gesagt ohne die 130 noch ausstehenden Rückmeldungen, im aktuellen Schuljahr besuchen 2484 Erstklässler die Grundschulen. „Wir werden abwarten müssen, wie viele Schüler es letztendlich genau werden, denn es ist ja auch möglich, dass Eltern ihre Kinder an einer Schule außerhalb Münsters anmelden“, so Wimmer.

Klar ist aber, bereits die Anzahl der bisher vorliegenden Anmeldungen zeigt die Entwicklung, mit der man seitens der Stadt gerechnet habe. „Das bestätigt unsere Planungen“, sagt Wimmer.

Derzeit sieht der stellvertretende Amtsleiter noch keine allzu großen Probleme auf die Stadt bei der späteren Aufteilung der Schüler auf die Schulen zukommen. Nur an der Pötterhoekschule sind fast doppelt so viele Kinder angemeldet worden, wie derzeit Schüler den ersten Jahrgang besuchen.

Diesen Bereich rund um das vollgelaufene Baugebiet Markweg habe man im Blick, so Wimmer. Letztendlich werde aber erst im Januar entschieden wie viele Klassen an welcher Schule gebildet würden. Bis dahin hofft Wimmer auf weitere Rückmeldungen der bislang 130 unangemeldeten Kinder. Die Stadt werde diese betroffenen Eltern nun noch einmal anschreiben, so Wimmer.

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