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Infektionsschutz in der Praxis

Diakonie schult Mitarbeiter für Corona-Schnelltests

Münster

Die Diakonie hat ihre Mitarbeiter geschult, um Corona-Schnelltests korrekt durchführen zu können. Getestet werden Bewohner, Patienten und Mitarbeiter mit leichtem Symptomen. Die nun Geschulten dürfen sich zudem freuen.

wn

Schulung im Martin-Luther-Haus: Die Qualitätsmanagementbeauftragte lässt sich von einer Pflegefachkraft testen Foto: Uwe Jesiorkowski

Die Diakonie Münster hat ihre Mitarbeiter geschult, um Corona-Schnelltests in ihren vier Seniorenzentren durchführen zu können. 60 Pflegefachkräfte der stationären und ambulanten Dienste sowie medizinische Aushilfskräfte meldeten sich freiwillig, um die notwendigen Testungen bei Mitarbeitenden, Bewohnern sowie Patienten in Zukunft vorzunehmen. In der Schulung lernten die Teilnehmer, wie der Nasenrachenabstrich und Rachenabstrich korrekt durchgeführt wird und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind.

15 Medizin-Studierende

Unter den Geschulten sind auch 15 Medizinstudierende. Sie hatten sich auf eine Stellenanzeige der Diakonie Münster gemeldet, insgesamt gingen 90 Bewerbungen ein. Verbleibende Bewerbungen vermittelte die Geschäftsführung nach vorliegendem Einverständnis an die Projektpartner der Initiative „Starke Pflege in Münster“.

Für die Testungen erhalten die Mitarbeiter eine Zulage: „Wir zahlen unseren festangestellten Mitarbeitern pro durchgeführtem Test sechs Euro. Diese zusätzliche und freiwillige Leistung würdigen wir entsprechend, das ist mir ein persönliches Anliegen“, so Geschäftsführer Ulrich Watermeyer.

Getestet werden Bewohner, Patienten und Mitarbeiter mit leichten, unspezifischen Symptomen wie Schnupfen oder Halskratzen.

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