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Promi-Kellnern am Aasee

„Dich kenn’ ich aus dem Fernsehen“

Münster

Zum 13. Mal stieg das Promi-Kellnern am Aasee. Star der Aktion war einmal mehr Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink.

Helmut P. Etzkorn

Flotte Kellner-Truppe mit charmanter Unterstützung von den Zucchini Sistaz Jule Balandat und Tina Werzinger (v.l.): Showmaster Adam Riese, Ina Paule Klink, Leonard Lansink, Gudrun Bruns (Krebsberatungsstelle), OB-Kandidat Jochen Köhnke und die Abgeordneten Sybille Benning und Christoph Strässer. Foto: Etzkorn

„Dich kenn’ ich doch aus dem Fernsehen“, meint ziemlich forsch ein Sechsjähriger am Sonntagnachmittag an den Aaseeterrassen, und die Eltern neben ihm müssen sich vor Lachen ein wenig schütteln. Mit „Dich“ war Wilsberg-Detektiv Leonard Lansink gemeint, und natürlich ist der Schauspieler auch diesmal die unangefochtene Nummer eins beim 13. Promi-Kellnern am Aasee. Ein Autogramm auf die Jutetasche, die mit eingedruckten Comic-Darstellungen des Fernsehhelden verziert ist, ein Bild mit der Freundin für das Familienalbum und zur Krönung ein frisch gezapftes Bild vom Meister höchstselbst am Fass direkt am Ufer. Lansink macht alles geduldig mit und lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihm mal wieder jemand kräftig von hinten kumpelhaft auf die Schulter haut und die Hälfte aus dem frisch gefüllten Bierglas auf dem Boden landet. „Fans eben, was soll man da machen?“

Weil die Sonne häufig scheint und die dunklen Wolken zumindest bis zum Abend nur bedrohlich aussehen, aber sich nicht öffnen, sind die Reihen an den Tischen und die Stufen vor dem See gut besetzt.

„Einfach eine tolle Idee, eine prima Atmosphäre, und man kann Menschen, die man sonst nur von der Mattscheibe kennt, mal live erleben“, meint Dieter Firch. Er ist Stammgast beim Promi-Kellnern und freut sich, dass Wilsberg seine Alex (Ina Paule Klink) genauso im Schlepptau hat wie „Kommissar Overbeck“ alias Roland Jankowsky.

Die lokale Politik ist eine Woche vor der OB-Wahl natürlich vollzählig dabei, von Sybille Benning über Maria Klein-Schmeink bis zu Christoph Strässer reicht die bunte Riege der Bundespolitiker, dazu kommen die Anwärter auf das Oberbürgermeister-Amt – von Markus Lewe über Jochen Köhnke bis zu Hein Götting.

Für die Aushilfskellner ist besonders das Balancieren der vollen Tabletts zwischen den Besuchern auf den Treppenstufen Übungssache, größerer Glasschaden bleibt dennoch aus. Locker führt Matthias Bongard durch einen launigen Nachmittag, der am frühen Abend mit der Open-Air-Vorpremiere von „Wilsberg – 48 Stunden“ gekrönt wird.

Die Umsätze der Kellner gehen ebenso wie die Tombola-Einnahmen an den Förderverein Krebsberatung Münsterland, insgesamt sind es schon über 200 000 Euro Kellner-„Trinkgeld“.

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