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Archäologisches Uni-Museum

Die abenteuerliche Vergangenheit der Marathon-Trophäe

Münster

Wenn das neu hergerichtete Archäologie-Museum der Universität ab Samstag wieder Besucher empfängt, werden sie von einem Prunkstück der Sammlung nur noch eine Kopie zu sehen bekommen. Dass das Original zurück in Griechenland ist, liegt an seiner berühmten Geschichte – von der jahrzehntelang niemand etwas ahnte.

Karin Völker

Die Archäologen Helge Nieswandt (l.) und Prof. Dr. Achim Lichtenberger mit dem Original Skyphos vor seiner Rückgabe nach Griechenland. Eine Kopie wird im neu hergerichteten Museum gezeigt, das am 13. Dezember öffnet, gezeigt. Foto: WWU

Drei Jahrzehnte sind nicht viel in der Geschichte eines mehr 2500 Jahre alten Gefäßes. Solange war der so genannte „Skyphos“ ein Exponat des Archäologischen Museums der Universität Münster. Jetzt ist das mit Darstellungen von Wettläufern und Schiedsrichtern verzierte Gefäß wieder wo es herkam und hingehört – in Griechenland (wir berichteten). Und die Rückgabe brachte das Stück von unübertrieben olympischer Bedeutung und damit auch die Universität Münster international in die Schlagzeilen.

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