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Arbeitsagentur und Ämter

Die Fachkräfte von morgen fördern

Münster

Arbeitsagentur und Stadt Münster wollen noch enger kooperieren, damit Jugendliche ihren passenden Beruf finden und so zu den Fachkräften von morgen werden.

Foto: Agentur für Arbeit

Junge Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben wirkungsvoll zu unterstützen, ist das Ziel der Jugendberufskooperation JuBeK. Dazu arbeiten die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, das Jobcenter, das Jugendamt und das Schulamt der Stadt Münster nun noch enger zusammen, wie die Agentur für Arbeit berichtet.

Vor dem Hintergrund der niedrigsten Jugendarbeitslosenquote im Münsterland mit (2,8 Prozent) sowie zahlreicher unbesetzter Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Münster will das Bündnis junge Menschen gezielt unterstützen, damit sie ihren passenden Beruf finden und Fachkräfte von morgen werden können. Dies schließe eine schnellere Integration von chancenärmeren Jugendlichen und Migranten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ein. Dafür wollen die Akteure gemeinsam ihr Dienstleistungs- und Förderangebot noch mehr und effektiver vernetzen. „Angesichts des hohen Fachkräftebedarfs der Unternehmen und Verwaltungen brauchen wir jeden am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“, betont Christian König, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster. „Gleichzeitig gibt es nach wie vor viele junge Erwachsene, die Hilfe bei der Berufswahl und der Suche nach einem Ausbildungsplatz benötigen. Mit der JuBeK bieten wir eine gemeinsame Anlaufstelle und kurze Wege.“

Beratung aus einer Hand

Die Beratung aus einer Hand sei für Jugendliche ein großer Vorteil, ergänzt Sabine Trockel, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. Denn häufig brächten die jungen Menschen verschiedene Fragen mit, die den Verantwortungsbereich verschiedener Ämter und Organisationen fallen. Diese arbeiten nun in der JuBeK eng zusammen. „Sie können sich nun schnell untereinander austauschen und die Unterstützungsangebote abstimmen“, so Trockel. Dabei seien in der JuBeK alle Jugendlichen angesprochen, unterstreicht Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters. „Das macht es für die jungen Menschen erheblich einfacher, die passenden Hilfestellungen zu erhalten“, sagt er.

Beitrag zur Orientierung

Da auch Schulen und Lehrkräfte einen wesentlichen Anteil an der beruflichen Orientierung von Mädchen und Jungen haben, sei es selbstverständlich, dass auch das Amt für Schule und Weiterbildung an der Jugendberufskooperation mitwirkt, sagt Amtsleiter Klaus Ehling. „Wir tragen zur Orientierung in der Schul- und Bildungslandschaft sowie bei der Entwicklung von individuellen Perspektiven bei“, so Ehling. Für die Zukunft planen die Kooperationspartner, die Zusammenarbeit auf dem Weg zu einer künftigen gemeinsamen Jugendberufsagentur räumlich und inhaltlich noch weiter auszubauen.

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