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Architekt Hanno Höyng berichtet

Die Idee des Kulturforums zieht Kreise

Münster

Zwar ist das von den Münsteranern Hanno Höyng und Christoph Deckwitz geplante Kultur- und Bildungsforum auf dem Parkplatz Hörsterstraße noch Zukunftsmusik. Nach Auskunft von Höyng gab es aber in den vergangenen Wochen viele positive Reaktionen.

Klaus Baumeister

„Ich habe nur positive Reaktionen bekommen.“ Knapp einen Monat nach der Präsentation der Idee eines Kultur- und Bildungsforums auf dem Parkplatz Hörsterstraße ist der münsterische Architekt Hanno Höyng mit dem Verlauf der anschließenden öffentlichen Debatte sehr zufrieden.

Gemeinsam mit dem Projektentwickler Christoph Deckwitz hat Höyng ein Konzept erarbeitet, das in seinem Endausbau ein Gebäudeensemble mit einem kombinierbaren Kongress- und Konzertsaal vorsieht, ferner einen Neubau für die münsterische Volkshochschule, die Westfälische Schule für Musik und die Schulpsychologische Beratungsstelle.

Natürlich ist sich Höyng dessen bewusst, dass die „Gretchenfrage“ die nach dem Geld sei. Speziell mit Blick auf den großen Baustein Kongress- und Konzerthalle lassen sich die Finanzierungsmöglichkeiten nach Ansicht des Architekten und früheren CDU-Vorsitzenden in Münster aber erst dann ausloten, wenn es einen „klaren politischen Beschluss“ zur Akzeptanz und Notwendigkeit des Kultur- und Bildungsforums gebe. „Die vielen Gespräche der vergangenen Wochen haben mich diesbezüglich positiv gestimmt.“

Ein erster Teilerfolg für Höyng/Deckwitz besteht darin, dass die Stadt Münster eine gemeinsame Unterbringung der Volkshochschule, der Musikschule und der Schulpsychologischen Beratungsstelle an einem Standort ernsthaft in Erwägung zieht.

Der Zugang würde im Falle einer Realisierung des Neubaus über ein bestehendes Gebäude am Bült erfolgen.

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