Welttag des Fahrrads

Die Münsteraner und ihre Leeze

Münster

Münster und das Münsterland ohne Fahrräder? Das ist unvorstellbar. Zum Welttag des Fahrrads (3. Juni) haben wir eine Runde durch die Stadt gedreht - und so manche bunte oder kuriose Leeze entdeckt.

Anna Spliethoff

Fahrräder so weit das Auge reicht: In Münster sind solche Bilder keine Seltenheit. Foto: Cengiz Sentürk

Ob auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder zur Universität - ob als Transportmittel oder aus Lust an der Bewegung: Unzählige Menschen in Münster und dem Münsterland steigen täglich aufs Fahrrad. Münster ohne Fahrräder? Unvorstellbar.

Nach Angaben der Stadt kommen auf etwas mehr 310.000 Einwohner ungefähr 500.000 Fahrräder. Knapp 300 Kilometer misst das Radwegenetz innerhalb des Stadtgebiets. Die Münsteraner legen zudem etwa 37 Prozent ihrer Fahrten mit dem Rad zurück.

Umweltfreundlich und gesund

Und heute - am 3. Juni - ist ein wichtiger Tag für das Rad: Es ist der Welttag des Fahrrads. Der Tag soll nach Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BUM) einerseits "auf die zunehmenden Verkehrsprobleme durch motorisierte Fortbewegungsmittel aufmerksam machen".

Andererseits sei es das Ziel, das Fahrrad als "umweltfreundliches und gesundes Fortbewegungsmittel" zu präsentieren. Der Tag des Fahrrads wurde 1998 ins Leben gerufen. Weltweit laufen rund um den 3. Juni normalerweise viele Aktionen.

Zu viele kurze Autofahrten

"Gerade angesichts der aktuellen Klimaschutzdiskussion sollte das Potential des Fahrrads nicht unterschätzt werden", schreibt das BUM. Rund die Hälfte der städtischen Autofahrten seien unter fünf Kilometer lang. Nach Schätzungen des Verkehrsministeriums könnten pro Jahr 7,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, wenn 30 Prozent der Pkw-Fahrten in Städten unter sechs Kilometer auf das Fahrrad umgelagert würden.

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