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Barrierefreier Eingang der Lambertikirche

Die neue Glastür hat nicht lange gehalten

Münster

Beim Einbau ging das Glas kaputt: Die spektakuläre neue Tür der St.-Lambertikirche lässt nun noch ein paar Wochen auf sich warten.

Von Lukas Speckmann

Rene Blättermanns St.-Lamberti-Glastür „L’Or – Zum Licht“ lässt noch ein paar Wochen auf sich warten. Foto: pd

Wer hat eigentlich jemals behauptet, dass Scherben Glück bringen? Lambertipfarrer Hans-Bernd Köppen bestimmt nicht. Und Künstler Rene Blättermann erst recht nicht: Der war am Dienstag eigens nach Münster gekommen, um beim Einbau seiner Glastüren in die Lambertikirche dabei zu sein – er hat die Stadt inzwischen unverrichteter Dinge wieder verlassen.

Was ist passiert? „Beim Einsetzen ist eine der Scheiben gesprungen“, berichtet Pfarrer Köppen. Das heißt? „Die Tür muss neu hergestellt werden.“ Alles zurück auf Anfang: Die Derix-Glasstudios in Taunusstein machen sich erneut ans Werk. Das wird mindestens acht Wochen dauern.

Barrierefreier Eingang mit automatischer Tür

Mit der farbigen Glastür hätte die neue Kirchtür am Lambertikirchplatz gekrönt werden sollen. Es ist der einzige barrierefreie Eingang in die Kirche, und er wurde in den vergangenen Tagen umgebaut, um Menschen mit Rollstuhl oder Rollator den Zugang zu erleichtern.

Rene Blättermanns Kunstwerk „L’Or – Zum Licht“ ist eine Reminiszenz an Psalm 36 („In deinem Lichte sehen wir das Licht“): Die helle, ins Licht weisende Öffnung ist organisch von zwölf Bildzeichen umgeben. Im Herbst soll die Bildsprache der Glastür in einer Predigtreihe zur Sprache kommen.

Bis dahin wird ein einfaches Glas als Provisorium eingesetzt, versichert Pfarrer Köppen.

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