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NS-Opfer wäre am 2. Mai 100 geworden

Die Skulptur macht Paul Wulf unsterblich

Münster

Der Münsteraner Paul Wulf, als Jugendlicher und Heimkind von den Nazis zwangssterilisiert, würde am 2. Mai 100 Jahre alt. Nach Krieg und Diktatur wirkte Wulf als unermüdlicher Aufklärer über sein Schicksal. Ein Kunstwerk erinnert seit 2007 an sein Wirken.

Karin Völker

Paul Wulf, an dessen Aufklärungsarbeit über die Nazi-Verbrechen der Euthanasie und Zwangssterilisation diese Skulptur am Servatiiplatz erinnert, wäre am 2. Mai 100 Jahre alt geworden. Ein Freundeskreis mit prominenten Unterstützern setzt die Erinnerungsarbeit fort. Foto: Oliver Werner

Sein ganzes Erwachsenenleben widmete der Münsteraner Paul Wulf der Aufklärung über das Verbrechen, das der NS-Staat ihm als 16-Jähriger angetan hatte. Wulf, ein freundlicher, äußerlich unscheinbarer Mann, ging mit seiner Aktentasche durch Münster, verteilte Flugblätter und Informationsschriften, in denen er auf seine Zwangssterilisierung als Jugendlicher in der NS-Zeit aufmerksam machte.

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