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Messe „Doglive“ in der Halle Münsterland

Digitalisierung ist auch bei den Hunden angekommen

Münster

In ein wahres Paradies für Hunde und deren Besitzer hat sich an diesem Wochenende die Halle Münsterland verwandelt. Bei der Hundemesse „Doglive“ gibt es alles, was Mensch und Tier begeistert – und das sowohl analog als auch digital.

Julian Alexander Fischer

Foto: Matthias Ahlke

Direkt beim Eintritt in die große Haupthalle erklingt von allen Seiten Gebell in den unterschiedlichsten Höhen und Lautstärken, überall riecht es nach Hundefutter. Und beim ersten Blick auf die 16.000 Quadratmeter große Fläche lassen sich schnell zahlreiche praktische, aber auch kuriose Artikel entdecken, die sowohl Mensch als auch Hund begeistern. Willkommen auf der „Doglive“-Messe!

„Bei uns steht im Gegensatz zu anderen Messen nicht der Rassehund im Mittelpunkt, sondern der ganz normale Hund, mit dem ich spiele und Sport mache“, erklärt Projektleiterin Andrea Sürder. So präsentiert die Rekordzahl von 190 Ausstellern den 16.500 Zweibeinern und 3000 anwesenden Vierbeinern neben Kauknochen, Halsbändern und Pflegemitteln auch zahlreiche neue Produkte für die besten Freunde des Menschen. Die aktuellen Trends sind dabei etwa Hanf-Leckerlis, Hundehöhlen oder eine Cloud zur besseren Verwaltung aller relevanten Daten. „Damit ist die Digitalisierung bei Haustieren angekommen. Dort kann man Notfallkontakte, Krankenakten oder auch Lebensläufe mit Erfolgen bei Wettbewerben sammeln“, verdeutlicht Anton Reinche von Cloud4Pets.

Doch nicht nur die zahlreichen Spielzeuge, Hilfsmittel und Leckereien lassen die Herzen auf der „Doglive“ höher schlagen. Einige Hunde müssen am Samstagvormittag auch sportlich aktiv werden. Auf einer Laufbahn können die Besucher die Geschwindigkeit ihrer Tiere messen lassen, während die Hunde nebenan von ihren Besitzern durch einen Parcours gelotst werden.

Interaktiv geht es auch am anderen Ende der Halle zu. Vor einer Jury präsentieren die Vierbeiner zusammen mit Herrchen und Frauchen ihre Talente, denn nur die Besten dürfen bei der Gala am Abend noch einmal auftreten.

Wer sich dagegen noch nicht sicher ist, über welche Talente sein Hund denn verfügt, der kann sich an verschiedenen Stellen beraten lassen. Andrea Sürder betont: „Die Talentsuche steht in diesem Jahr im Mittelpunkt. Sowohl die sportliche als auch die soziale Komponente eines Hundes kann hier analysiert werden. Jede Rasse hat in bestimmten Bereichen ihre Stärken.“ So kann schließlich sichergestellt werden, dass im Hundeparadies „Doglive“ jeder Vierbeiner auf seine Kosten kommt.

Drei Fragen an „Doglive“-Projektleiterin Andrea Sürder

Was ist das Besondere an der „Doglive“ im Vergleich zu anderen Messen?

Das Besondere ist das riesige Rahmen- und Mitmachprogramm. Sie können mit Ihrem Hund kommen, sich den ganzen Tag sportlich betätigen und Sportarten ausprobieren, können sich aber auch hinsetzen und einen Vortrag hören. Sie können aber auch einen Workshop belegen, etwa zu dem Thema „Wie bringe ich meinem Hund Frisbee spielen bei?“

Was sind die Herausforderungen bei der Organisation der Messe?

Man muss verschiedene Besucher unter ein Dach bekommen, zum Beispiel die Rasseaussteller und die Sportler. Zusätzlich hat man dann noch die normalen Besucher. Das ist unsere größte Herausforderung.

Welche sind Ihre persönlichen Highlights in diesem Jahr?

Mein persönliches Highlight ist, dass die Hundefriseurin Anja Reiteritsch gekommen ist. Dann finde ich total toll, dass Charly Arzperger den Workshop „Von Anfang an ein gutes Team“ macht und Melanie Fydrich einen Frisbee-Workshop abhält. Außerdem gibt es noch unsere Start-ups, die ganz aufgeregt sind, weil sie noch nie an einer Messe teilgenommen haben.

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